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>> Satzung des Fördervereins (pdf, 22 kb)
 
17.05.2013, 12:00 Uhr „Träum mal schön...“ am 17. und 22.5.

Nach den so erfolgreichen Schrägen Vögeln von 2010 und den vielfältigen Projektaktivitäten im Jubiläumsjahr 2011 gibt es nun 2013 ein neues, offenes Projekt für die IGS Linden. Das Motto TRÄUM MAL SCHÖN... hat etliche Kolleginnen und Kollegen bzw. ihre Klassen oder Kurse zu „Träumen“ ganz unterschiedlicher Art inspiriert: kleine und große Gemälde, Skulpturen, Plakate, Objekte, Landschaften, gesungene oder mit Instrumenten aufgeführte oder zu Filmsequenzen produzierte Musik, selbst geschriebene Geschichten (von Schauspieler Bernd Tauber vorgetragen), die Gestaltung eines Ausstellungsraumes, Walk Acts, Zirkusnummern ... Außerdem gibt es traumhaftes Snacks, und dass „Schäume“ nicht fehlen dürfen, versteht sich fast von selbst...

Am Freitag, den 17.5.2013, ab 12.00 Uhr ist es soweit. Im Forum der IGS und den angrenzenden Räumen stellen die einzelnen Gruppen, nach einer musikalischen Eröffnung, ihre „Traum-Ergebnisse“ vor – von denen die meisten dann als ständige Ausstellung noch einige Wochen an ihrem Platz verbleiben werden. Für alle Besucher wird es Übersichtspläne geben, in denen alle Aktivitäten und Ausstellungsorte zu finden sind.

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25.04.2013 Schule & Kultur: Zukunftstag für das Kollegium

Während die Schülerschaft am 25.4.13 ihren „Zukunftstag“ im Hinblick auf das Kennenlernen von möglicherweise interessanten Berufsfeldern hatte, war für das Kollegium dies ein „SchiLf“-Tag – das nach mückenstichverdächtigem Seeufer riechende, merkwürdige Kürzel steht für Schulinterne Lehrerfortbildung. Merkwürdig hätte es einem unvorbereiteten Beobachter tatsächlich erscheinen können, was da in manchen der zahlreichen Arbeitsgruppen zu sehen war: malende, turnende, gestikulierende, basketballtitschgeräuschrhythmenerzeugende

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10.04.2013 Inklusion: Investionsbedarf in Linden-Limmer - auch an der IGS

In der Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer am 10. April wurden die Probleme bei der Umsetzung der allerorten favorisierten Inklusion an Schulen deutlich: Ohne städtische Investitionen in Umbauten bestehender Gebäude bzw. Räumlichkeiten ist es z.B. unmöglich, "körperlich beeinträchtigte Kinder" zu unterrichten. Schulleiter Christoph Walther unterstrich gerade für die IGS Linden diesen Bedarf und verwies auf den Antrag an die Stadt, ab 2014/15 die frei werdenden Ihmeschule-Räume nutzen zu können. Ausführlich berichtet die HAZ über die Bezirksrats-Sitzung (siehe hier).

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10.04.2013 English, español, français, türkçe? Sprachendorf am 5.4.13

Do you speak English? Habla usted español? Parler français? Türkçe konuşuyor musunuz? Am letzten Freitag, dem 5. April, veranstaltete der 7. Jahrgang das diesjährige Sprachendorf. Annette Herbert organisierte mit den Fremdsprachenkollegen/-innen, den Klassenlehrern/-innen sowie Schülern/-innen der Sek. 2 diese eindrucksvolle Veranstaltung für die Schüler/-innen des 7. Jahrgangs. Die Schüler/-innen hatten vorher im Sprachenunterricht Dialoge für unterschiedliche Situationen des täglichen Lebens (Supermarkt, Restaurant, Kino, Apotheke usw.) in einem anderen Land (Großbritannien, Spanien, Frankreich, Türkei) erarbeitet und eingeübt

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05.03.2013 2013, Jg. 12: Augenblick - Lebenszeit - Zeitdruck - Zeit...

Für Oliver Wolfskehl, den neuen Oberstufenleiter, war es das erste Mal, dass er miterleben konnte, was an der IGS Linden seit geraumer Zeit im 12. Jahrgang zu einer festen Einrichtung geworden ist: das selbstständige und kreative Arbeiten in Gruppen zu einem Oberthema im Rahmen der Februar-Projektwoche. ZEIT hieß dieses Thema 2013, geplant von den Lehrerinnen und Lehrern des sog. Seminarfaches, koordiniert und engagiert vorangetrieben von Kollegin Ulrike Bammel. Die Präsentation aller Arbeiten fand am Freitag, den 1.3., in der Schule statt und wurde von einer Jury bewertet, in der auch Mitarbeiter des Lindener Kulturzentrums FAUST saßen. Die geeignetsten acht Gruppenarbeiten wurden am Dienstag, den 5.3., nachmittags in der FAUST-Warenannahme öffentlich vorgestellt (hier einige Fotos) – die bewährte Kooperation zwischen Lindener Gesamtschule und dem bekannten Kulturzentrum, vor Jahren eingefädelt durch Wolfskehls Vorgänger Walther Engel, zeigte einmal mehr, wie fruchtbar sie ist.

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11.04.2013 Einladung zu TACHELES am 11.4.: "Entwicklungshilfe abschaffen?"

Aus der TACHELES-Redaktion erreicht die Schülerinnen und Schüler und das Kollegium der IGS Linden eine Einladung zur Diskussion am 11. April. Es heißt dort:

"Wir laden Sie herzlich ein zu unserer nächsten Tacheles - Talk am roten Tisch-Sendungsaufzeichnung. Da die IGS Linden ein Partnerschaftsprogramm mit der Natiro Secondary School in Tansania hat, würden wir uns freuen, Sie zum Thema Zwischen Barmherzigkeit und Bevormundung: Entwicklunghilfe abschaffen? begrüßen zu dürfen.

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09.03.2013 HAZ-Schreibwettbewerb: "Schnee" von Yola Darmstädter ausgezeichnet

Ihre Geschichte heißt schlicht Schnee - und sie hat die Jury des diesjährigen HAZ-Schreibwettbewerbs überzeugt: Anna Yola Darmstädter (8a) bekam in der Altersgruppe der Klassen 7-9 den 3. Preis zugesprochen. Bereits vor zwei Jahren - im 6. Jahrgang - war Anna Yola mit einem 2. Preis erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch!
Und hier ihre Geschichte:

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08.03.2013 Netbook-Gruppe der 6a auf der CeBIT

Während der CeBIT 2013 konnten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a zeigen, wie kreativ und selbstverständlich sie mit ihren Netbooks in der Schule arbeiten. Das weckte auch das Interesse der neuen Kultusministerin, Frau Heiligenstadt, die sich auf der CeBIT über neue Technologien und die Arbeit der Klasse 6a informierte. Gleichzeitig konnten auch die neuen Tablets getestet werden: Netbook oder Tablet?- Diese Frage stellen sich zur Zeit nicht nur die Schüler/innen der 6a. Unter dem folgenden Link gibt es einen ausführlicheren Bericht!

>> zum Artikel über den Besuch der Schülerinnen und Schüler auf der CeBIT
 
05.03.2013 12. Jahrgang präsentiert am 5.3. ProWo-Ergebnisse im FAUST

Präsentationen und Inspirationen rund um das Thema ZEIT werden am Dienstag, den 5.3.2013, von 16:30 bis 18:00 Uhr im bekannten Lindener Kulturzentrum Faust dargeboten (Einlass 16:00 Uhr).
Der 12. Jahrgang der IGS Linden war kreativ. Die etwa 100 Schülerinnen und Schüler haben nachgedacht, geforscht, interviewt, geformt, getextet, geprobt und gefilmt. In der Projektwoche (25.2.-1.3.) entwickelten sie in Kleingruppen selbständig Präsentationen aller Art. Die skurrilsten, interessantesten, künstlerischsten und herzergreifendsten Beiträge werden den Lindenerinnen und Lindenern gezeigt, moderiert von Schülerinnen und Schülern - hier das Programm

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14.03.2013 Mitgliederversammlung des Förderverreins am 14. März 2013

am Donnerstag, 14.03.2013, 19:30 Uhr in der Cafeteria der IGS Linden

Tagesordnung

1. Begrüßung der Anwesenden, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlussfähigkeit
2. Bericht des Vorstandes zur Arbeit des Fördervereins
3. Bericht des Schatzmeisters
5. Bericht der Kassenprüfer/innen
6. Entlastung des Vorstandes
7. Schwerpunkte der Fördervereinsarbeit im Jahr 2013
8. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen
Detlev Manger

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09.03.2013 Tag der Offenen Tür am 09. März 2013

Linden will für die nachwachsende Generation Bildung ganzheitlich und zukunftswirksam gestalten. Dabei sollen sowohl die persönlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und Erwachsenen als auch die Anforderungen der Gesellschaft berücksichtigt werden. Wir verstehen uns als Schule der Vielfalt! Am „Tag der offenen Tür“ können sich alle Interessierten einen Eindruck davon verschaffen, wie dieser Anspruch umgesetzt wird.

Die IGS Linden lädt zum „Tag der Offenen Tür“ sehr herzlich ein
am Samstag, den 9. März 2013 (9-13 Uhr)
im Hauptgebäude, Am Lindener Berge 11, 30449 Hannover.

Dort können Sie, als unsere Gäste, die Gebäude der Jahrgänge 5/6 und der Jahrgänge 7-10 besichtigen und sich über den Unterricht informieren. Sie können selber mitmachen, schauen, erzählen und zuhören.

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25.02. - 01.03.2013 Albatros-Projekt 2013: Aktien erwerben für das LINDEN TABLET!

Aufruf an alle Interessenten: Für das diesjährige Albatros-Projekt können und sollen ab sofort AKTIEN (im Wert von 10€) erworben werden, und zwar im Sekretariat der Schule, Am Lindener Berge 11. "Albatros" ist das bekannte Betriebssimulations-Projekt im 8. Jahrgang, das während der Projektwoche statfinden wird, also vom 25.2. (Mo) bis 1.3. (Fr). In diesem Jahr werden als LINDEN TABLET zwei Sorten von Stövchen bzw. Speisenwärmern produziert, deren Prototypen sie hier sehen können. Preise: Stövchen 11€, Speisenwärmer 19€, beides als Set 27€.

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Stadtanzeiger West, 28.02.2013 Zeitreise in die Finsternis - Enteignet, deportiert, getötet.


IGS-Schüler inszenieren ein Stück über jüdisches Leben in Linden – rund um den Schwarzen Bären. Von Marcel Schwarzenberger

An Shakespeare habe sie gedacht, als sie sich zur Theater-AG meldete, sagt Elif Kilinc. Eine schillernde Komödie vielleicht. Doch die beiden
Theaterlehrer Harrie Müller-Rothgenger und Jutta Gerhold von der IGS Linden haben sich etwas völlig anderes einfallen lassen. Gemeinsam mit ihren
Schülern gehen sie auf „Zeitreise in die Finsternis“: Die AG inszeniert das jüdische Leben Lindens in seiner dunkelsten Stunde. „Jüdische Familien am Schwarzen
Bär“ lautet der Arbeitstitel des Stücks, in dem die Opfer während der Zeit des Nationalsozialismus zu Wort kommen.
Elif kauert sich auf ihren Stuhl in der IGS-Aula. Gemeinsam mit Oliwia Klessa aus ihrem Jahrgang und der Elftklässlerin Jennifer Ast wühlt sie
sich durch Notizen und Zeitungsausschnitte mit historischen Beiträgen. Mit dabei ist noch Schauspielerin und Theaterpädagogin Lea Kohns, die mit der neunköpfigen
Schülergruppe arbeiten wird.
Heute steht Textarbeit an. Müller-Rothgenger hat viel Material gesammelt in den vergangenen Monaten. Sechs Spielszenen haben er und Gerhold geplant;
insgesamt gut eine Stunde Spielzeit.
„Alles, was passiert, beruht auf Fakten“, sagt der Lehrer.
Die Basisdaten und damit auch die Idee für das Stück haben Manfred Wassmann und Michael Jürging für das Projekt „Lebensraum Linden“ geliefert. Seit
Jahren forschen die beiden Lindener zur Stadtteilgeschichte und stellen Entdeckertouren kamen alte Lindener auch auf jüdisches Leben zu sprechen“, berichtet Jürging.
Ihre Forschungen sind auf der Projektwebseite publiziert. Ein Theaterstück, so fanden die beiden Initiatoren, könnte noch mehr Aufmerksamkeit erreichen.
Gemeinsam mit Faust – der Verein will sich um Technik und Fördermittel für die Inszenierung kümmern – schlugen die Initiatoren ihr Thema bei der IGS
Linden vor. Müller-Rothgenger war fasziniert.
„Mit dem Material lassen sich viele Schicksale nachzeichnen.“ Er forschte auch in hannoverschen Archiven und im Historischen Museum. Das
Textbuch zum Theaterstück wuchs.
„Anfangs glich das alles einer Geschichtsstunde“, sagt Oliwia. Dann erkannte sie, dass das Theaterprojekt „doch etwas ganz anderes ist“, findet sie.
„Ich glaube, da bleibt bei uns sehr viel hängen.“ Ihre Mitschülerin Elif nickt dazu. Sie wird in eine Männerrolle schlüpfen. „Ich spiele den Max Rosenberg“,
sagt sie.
Ort der Aufführung sind verschiedene Häuser am Schwarzen Bär. Jenes der amilie Wolff zum Beispiel, die ab 1904 ein Kaufhaus am Schwarzen Bär betrieb
– wo sich heute der Rewe-Markt befindet.
Oder die alte Drogerie der Familie Sock, die heute noch eine Apotheke ist; hinzu kommen die Plauts und die Rosenbergs aus der Minister-Stüve-Straße 2,
die Geschwister Fischer-Goldschmidt von der Falkenstraße 13 oder die Palmbaums vom Schwarzen Bär 8. Sie wurden enteignet, deportiert, getötet oder ins Exil getrieben. Wie die Familie des Arztes Walter Sochazcewski, der am Schwarzen Bär 6 eine Kinderarztpraxis
betrieb. Er starb 1950 in Brasilien. Seine Tochter Barbara Dreyfuss, inzwischen 90 Jahre alt, lebt in Hamburg. „Sie will bei unserem Stück mitmachen und wird
wohl ein Gedicht auf ihren Vater vortragen“, sagt Müller-Rothgenger. Oliwia findet es gut, dass die Szenen an authentischen Orten spielen. Die Leute können
sich das alles dann besser vorstellen.“...

Bild: Schüler-AG inszeniert authentische Schicksale als Theaterstück: Harrie Müller-Rothgenger (v. l.), Elif Kilinc, Lea Kohns, Jennifer Ast, Oliwia Klessa. Schwarzenberger (2)

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Stadtanzeiger West, 28.02.20113 Zeitreise in die Finsternis - Schüler treten an drei Tagen auf


IGS-Schüler inszenieren ein Stück über jüdisches Leben in Linden – rund um den Schwarzen Bären. Von Marcel Schwarzenberger

lDas Stück „Jüdisches Leben am Schwarzen Bär“ wird an drei Tagen aufgeführt: Am Sonnabend, 1. Juni, am Sonntag, 2. Juni, sowie am Montag, 3. Juni – jeweils ab 18 Uhr. Die
Karten kosten vier Euro (ermäßigt zwei Euro).
Als eine Art geführte Tour rund um den Platz Schwarzer Bär ist das Stück gestaltet. Es beginnt stets im Hinterhof des Hauses Schwarzer Bär 6. Dort werden auch Tickets an der Abendkasse
verkauft. Sechs Spielszenen sind geplant; die jungen Darsteller wandern in Kostümen zusammen mit ihrem Publikum von Haus zu Haus. Der hannoversche Musiker Holger Kirleis komponiert
die Hintergrundmusik. An jedem Montag proben die Schüler der Theater-AG in der IGS Linden. Das Stück ist auch offen für Schüler anderer Einrichtungen.
„Und wir haben noch Platz für drei bis vier weitere Darsteller; vor allem Jungen wären gut“, sagt Theaterlehrer Harrie Müller-Rothgenger.
Die Initiative „Lebensraum Linden“ bereitet das Thema auch mit einer Sonderschau über die Verfolgung jüdischer Menschen in Deutschland bis 1945 auf: Die Ausstellung „Gelber
Stern“ der Berliner Friedensbibliothek/Antikriegsmuseum ist vom 7. April bis 12. Mai in der Kirche von St. Martin, Kirchstraße 10, zu sehen. mas

Bild: Ein Postkartenmotiv: Der Schwarze Bär zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Rechts im Bild das Kaufhaus der jüdischen Familie Wolff. Heute befindet sich dort der Rewe-Markt.

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25.01.2013 Festliche Übergabe Bergen-Belsen-Patenschaft am 25.01.2013

Am 25. Januar 2013 um 11 Uhr findet in der Aula die diesjährige Veranstaltung zur Übergabe unserer Patenschaft zu Bergen-Belsen statt. In diesem Jahr wird Herr Uwe Karsten Heye als Hauptredner begrüßt. Er stellt unter anderem auch seinen Verein „Gesicht zeigen – für ein weltoffenes Deutschland“ vor. Außerdem wird als Vertreterin der Stadt Hannover Frau Bürgermeisterin Kramarek sprechen. Die Schülerinnen und Schüler der 10c stellen ihre Ergebnisse des Workcamps vor und übergeben, wie es Tradition ist, die Aufgaben an den 9. Jahrgang. Zum ersten Mal wird die Gruppe Mizwa aus der Liberalen Jüdischen Gemeinde den musikalischen Rahmen gestalten.

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2013 "Gemeinsam gegen Rechtsradikalismus" - Plakate des 10. Jgs. in Kalender der Stadt Hannover

Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs haben, betreut von Susanne Maletz, Plakate zum Thema "Gemeinsam gegen Rechtsradikalismus" entworfen und gestaltet - für einen Wettbewerb der Landeshauptstadt Hannover / Abteilung Jugendschutz (siehe hier in unserer Fotogalerie). Sie wurden für den diesjährigen Schülerkalender verwendet. Als herausragend wurde der Entwurf von Till prämiert, der auch als Vorlage für die Plakate der Stadt dient, die für den Kalender werben.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden auch bei uns an der IGS Linden ausgestellt, gehen aber zunächst als Ausstellung zur Gedenkstätte in Bergen-Belsen.

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>> zur Plakaten der Landeshauptstadt Hannover
 
Schuljahr 2012/13 Kursstufe (Jg.12/13): mehr Wahlmöglichkeiten in veränderten Profilen

Ab dem kommenden Schuljahr 2012/13 wird es in der Oberstufe der IGS Linden veränderte „Profile“ geben (Einzelheiten siehe hier). Mit den Veränderungen wird nicht nur den Wünschen vieler Schülerinnen und Schüler nach größeren Wahlmöglichkeiten Rechnung getragen, auch die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen mit dem bisherigen Profilklassen-System sind in das neue Konzept eingeflossen, das über etliche Monate diskutiert und auf der letzten Stufenkonferenz der Schulöffentlichkeit vorgestellt wurde

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Fukeni, 1.11.2012 Wir besuchen unsere Partnerschule in Tansania im Herbst 2012 - ein Bericht

Fukeni, 1.11.2012 - Jetzt sind wir schon acht Tage hier und sind alle noch gesund auf den Beinen. Na ja, abgesehen von kleineren Verletzungen wie Finger ab durch fahrlässigen Machetengebrauch, aufgeschlagenes Knie, weil es nicht möglich war, zwei Flaschen zu transportieren und gleichzeitig die Treppe im Guesthouse zu benutzen…kleine blaue Flecken, weil der Weg so uneben ist, dass man im Dunkeln in Schlaglöcher tritt. Ja, und dann noch die Busfahrt auf der Safari! Das war ein besonderes Abenteuer. Der Fahrer fuhr wie der Teufel, wenn es ging, oder er stand und nichts ging mehr.
In Arusha war der Verkehr regelrecht zusammengebrochen, sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt. Ein kurzer Stopp auf dem Parkplatz eines Supermarktes führte dazu, dass gar nichts mehr ging. Alles stand bei laufendem Motor, Dieselduft stieg uns in die Nase... unser Magen knurrte… wir brauchten eine halbe Stunde um rechts abzubiegen. But we survived traffic in Arusha and Youth Hostel in Manyara National Park!
Aber der Reihe nach: Wie üblich wurden wir am Kilimanjaro Airport singend und tanzend begrüßt von einer Delegation aus Schülerinnen und Lehrern unserer Partnerschule Natiro. Mit dem Kleinbus fuhren wir zu unserer Unterkunft in Fukeni, wo wir „Mädchen“ schon unsere Zimmer beziehen konnten. Die „Jungs“ kamen bis Dienstag in Kimanboli unter, denn die Betten hier in Fukeni waren belegt durch die Helene-Lange-Schule, die ihre Partnerschule in Msito wa tembo besuchten.
Am Freitag fand der Empfang in der Schule statt und Mr. Foya, der Headmaster, führte uns über das Gelände der Natiro Secondary School. Am Samstag fuhren wir nach Moshi, Sonntag besuchten wir den Gottesdienst in Foyeni, einem Ort in 1650 m Höhe, nicht weit entfernt von der Grenze des Nationalparks. Wir mussten uns vor der ganzen Kirchengemeinde vorstellen. Das war einigen etwas peinlich. .....

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September 2012 Karibu! - Tansanische Lehrer besuchten die IGS Linden

Endlich war es mit Hilfe des Landes Niedersachsen möglich, vier Lehrer unserer Partnerschule „Natiro Sec.School“ in der Nähe von Moshi /Tansania zu uns einzuladen. Sie kamen für zwei Wochen und konnten an der Projektwoche der IGS Linden teilnehmen. Die Klasse 8d teilte sich in vier kleine Gruppen auf, die den Gästen an einem Tag die große Schule zeigte und am nächsten Tag die hannoversche Altstadt. Sie kochten auch gemeinsam mit den Gästen in der Schulküche.
Die tansanischen Gäste waren überwältigt vom Besuch des VW-Werkes, dem letzten Abend des Feuerwerkswettbewerbes im großen Garten Herrenhausen, einem Heimspiel von 96 gegen Nürnberg, vor allem aber von der freundlichen Begrüßung in der IGS Linden und dem großen Interesse mehrerer Schulklassen und eines Politik-Leistungskurses in der Sekundarstufe 2. Schließlich wurden viele Gedanken zur Fortsetzung der Partnerschaft ausgetauscht, in deren Mittelpunkt die Schülerprojekte stehen sollen.
Die Partnerschaft zwischen der IGS Linden und der Natiro Secondary School geht nun schon ins fünfte Jahr. In der Zwischenzeit war die Tansania AG der IGS, im Herbst 2010, zu Besuch in ihrer Partnerschule und half mit, das Fundament für ein Dormitory (Schlafhaus) zu bauen. Es gibt eine Klassenpartnerschaft zwischen der 8d der IGS Linden und "form 3" in Natiro, außerdem korrespondiert der „Hanover Club“ mit der Tansania-AG. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler tauschen sich u.a. über ihre Lebensbedingungen und zu Fragen der Umwelt aus. Zwei Abiturienten der IGS verbrachten ein Freiwilliges Soziales Jahr in Natiro und wurden jetzt im August von zwei Nachfolgern abgelöst. Ende Oktober wird die jetzige Tansania-AG wieder zu Gast in Natiro sein. ......

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Septeber 2012 Netbooks - etwas Besonderes?

Alles begann im Jahr 2010 mit dem „Acer European Netbook Pilot“, einem Projekt, das von der Firma Acer in Auftrag gegeben und gesponsort wurde. Zwei Klassen der IGS Linden (eine 10. und eine 8. Klasse) nahmen an dem europaweiten Projekt teil. Es sollten die Einsatzmöglichkeiten von Netbooks im Schulalltag erforscht werden. Dazu wurden Schüler, Eltern und Lehrer nach einem Jahr über ihre Erfahrungen befragt und auf einer Internetplattform wurden besonders gelungene Projekte und Anregungen ausgetauscht.
Glücklicherweise überließ die Firma Acer die Netbooks der Schule zur weiteren Verwendung. So konnte ein neuer Versuch an der IGS Linden mit folgender Fragestellung beginnen: “Eignen sich Netbooks bereits im Unterricht einer 5. Klasse?“
Nachdem die Eltern zu den Herbstferien über die Möglichkeit, für jede Schülerin / jeden Schüler ein Netbook zur Verfügung gestellt zu bekommenn, informiert wurden, konnten die Netbooks eingesetzt werden.
Nun, nach fast einem Jahr, lässt sich schon eine positive Bilanz ziehen. Lehrer und Schüler gehen mit dem Einsatz der Netbooks verantwortungsvoll um und sehen sie als Ergänzung zum Unterricht und nicht als Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens. So werden z.B. die Wochenplanaufgaben in Englisch ins Netz gestellt oder zusätzliche Förder- und Fordermaterialien. In Mathematik nahmen einige Schüler am eLearning-Projekt „bettermarks“ teil und in Deutsch konnten Schüler/innen mit Lese- und Rechtschreibschwäche motiviert werden, mehr als nur ein Märchen zu schreiben und es zusätzlich mit Bildern zu gestalten. In vielen Fächern wird das Internet zur Recherche genutzt und gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler den richtigen Umgang mit Suchmaschinen und die Bewertung der Seriosität der gefundenen Quellen. ......

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21.09.2012 Christa Hirschfeld verlässt uns

Die Abschiedsfeier in der Aula am Freitag, den 21.9.2012, hat es deutlich gezeigt: Mit Christa Hirschfeld verlässt weit mehr als "eine Sekretärin" die IGS Linden, denn sie verkörperte - wie alle Redner betonten - die gute Seele der Schule. Für (fast) alles war sie zuständig, so Schulleiter Christoph Walther, vom Zeugniskopieausstellen bis zum Trostspenden, auf sie war nicht nur in der Arbeit Verlass, sagte ein sichtlich bewegter Rektor Erich Schuler, sondern auch als warmherziger Mensch, der viele für die IGS schwierige Situationen der vergangen Jahre zu meistern half. Danksagungen kamen auch von den Leitern der Fachbereiche und von einer großen Abordnung der Schülerinnen und Schüler, die jede und jeder eine Rose nahmen und sie einzeln und persönlich an Christa übergaben, in deren Hand sich ein riesiger Strauß ansammelte.
Zu Beginn hatte die Musikklasse 6c (Stammlehrer/in: Veronika Bube und Benjamin Königshofen) der beliebten Schulsekretärin "Knockin' on heaven's door" umgedichtet mit auf den Weg in den Ruhestand gegeben. Am Ende sangen Kolleginnen und Kollegen des IGS-Chores stimmgewaltig und mit viel Herz "Oh Christa" nach dem fast gleichnamigen, 50 Jahre alten Hit von Neil Sedaka (Lena Kroeger hatte für die englisch-deutsche Christa-Fassung gesorgt).
In ihrer abschließenden, kurzen Rede zeigte Christa Hirschfeld, wie schwer ihr der Abschied von einer Schule fällt, in die sie so viel Mühe und so viel Herz hineingesteckt hat.

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18.09.2012 IGS als Umweltschule 2012 ausgezeichnet

Am Dienstag, den 18.09., erhielt die IGS Linden zum 8. Mal die Auszeichnung Umweltschule in Hannover - Internationale Agenda-21-Schule. Die Verleihung fand dieses Jahr im Regionalen Umweltschutzzentrum Steinhuder Meer in Winzlar statt. Frau Mindermann und Herr Ilsemann nahmen die Auszeichnung entgegen. Für das Kultusministerium nahmen Frau Holzhauer, für die Landeschulbehörde Frau von der Heyde und Frau Wessels die Ehrung vor. Unsere Schule erhielt als Zeichen wieder die Umweltschule-Fahne und eine "Wundertüte" mit Materialien. In der Laudatio heißt es:
Die IGS Hannover-Linden hat seit dem Jahr 1999 bereits sieben nationale und internationale Auszeichnungen erhalten. Eine besondere Aufgabe sieht die Schule in der Verankerung des Inklusionsgedankens und der globalen Gerechtigkeit unter dem Motto "Wir sind eine Schule für alle Menschen". Zum Handlungsfeld "Mensch und Klima" gibt es inzwischen den Solarförderverein "IGSolar e.V.". Die nachhaltige Schülerfirma "Albatros-Shop" bietet Schulbedarf an. In mehreren Comenius-Projekten hat die Schule inzwischen mit 11 europäischen Schulen und einer Partnerschule in Tansania zusammengearbeitet. Themen sind Rechte von Kindern, Kinderarbeit, Gesundheit und Gestaltung der Umwelt. Für dieses großartige und langjährige Engagement erhält die IGS Linden die 8. nationale und auch die internationale Auszeichnung. Herzlichen Glückwunsch!

(Jörg Ilsemann)

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18.09.2012 IGSL-Lehrer/innenteam im Drachenboot-Finale

Am Freitag, den 14.9., war es wieder soweit: Drachenboot-Regatta der Schulen der Region Hannover 2012 (hier das IGS-Boot in "Bewegung"). In mehreren Trainingseinheiten vor und nach den Sommerferien hatten sich ca. 20 Kolleginnen und Kollegen schweißtreibend und muskelaufbauend auf diesen Nachmittag vorbereitet. Ein Großteil von ihnen hatte im vergangenen Jahr schon gepaddelt – und im Finale den 3. Platz belegt. Gesiegt hatte eine BBS aus Springe.
Nun waren jene „Sauparkrüpel“ ausgerechnet die Gegner im ersten der beiden Vorläufe. Motiviert bis in die Haarspitzen und technisch besser – besser auch als die meisten der übrigen Konkurrenten – siegte tatsächlich das IGS-Boot. Auch der zweite Lauf wurde souverän gewonnen. Und in der Gesamtrechnung, die sich auf die gefahrenen Zeiten bezog, belegten die IGS-Lehrer/innen den zweiten Platz unter ca. zwanzig teilnehmenden Schulen. So kam es zum Finale der besten drei Teams (zwei BBS neben der IGS Linden), und in einem Finish voller Dramatik gab es einen ganz knappen Ausgang: 2. Platz für die Lindener – einer besser als im letzten Jahr. Nach Bronze 2011 und Silber 2012 müsste es 2013 nun eigentlich... na klar: GOLD geben!
(M.A.)

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31.08.2012 Sommerschule 2012: Abschluss am Fr. 31.8., 18 Uhr

Der Zirkus Colibri war auch in diesem Jahr 2012 mit von der Partie beim Fest für junge Leute im Großen Garten in Hannover. 35 junge Artisten aus der Region Hannover sowie aus Belgien und den Niederlanden begeisterten am 17. Juli die Besucher auf einer der Bühnen des Kleinen Festes im Großen Garten. Insgesamt 1400 Besucher hatte das Fest diesmal. So viel wie nie zuvor. -- Mehr Bilder und Berichte unter www.circo-hannover.de. (W. Pruisken)

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18.07.2012 Feierlicher Abschied am Schuljahresende

Der letzte Schultag des Schuljahres 2011/12 war auch ein Tag des Abschieds. Für fünf Kollegen und eine Kollegin, nämlich Walther Engel, Rolf Hackmann, Werner Nieporte, Jutta Rosenbach, Dieter Schweimler und Tomas Westphale, war Freitag, der 18. Juli 2012, nach Jahrzehnten des Wirkens an der IGS Linden, ihr letzter Schultag als aktiver Lehrer bzw. aktive Lehrerin; Schulleiter Christoph Walther verabschiedete sie im Beisein des Kollegiums in einer Feierstunde in den Ruhestand. Symbolisch hatte er auf der Bühne des Forums am Lindener Berge für jeden der scheidenden Kolleg/innen großformatige Foto-Collagen aufgestellt – eine Erinnerung an ihre Arbeit an der IGS und gleichzeitig sein Geschenk an sie.
Zu Beginn ließ es sich der zuständige Dezernent, Herr Andresen, nicht nehmen, die über 40-jährige Arbeit von Oberstufenleiter Walther Engel – als Mitglied des kollegialen Schulleitung – persönlich zu würdigen und seinen Nachfolger, Oliver Wolfskehl, vorzustellen. In launiger Weise beschrieb anschließend Jonah Sievers, Landesrabbiner in Niedersachsen und ehemaliger Schüler (Abitur 1990), seine vielfältigen Eindrücke vom damaligen Tutor und jetzigen Freund Walther Engel. Auch die anderen Kolleg/innen wurden von den mit ihnen besonders verbundenen Jahrgängen oder Fachbereichen unter dem herzlichen Beifall der Anwesenden beschenkt und gewürdigt, nicht zuletzt mit humorvollen, aber auch wehmütigen Liedern. Nachdem Walther Engel und Jutta Rosenbach ausgeschieden sind, bleibt, wie der Schulleiter hervorhob, mit Erika Koschorke nur noch eine einzige Kollegin übrig, die seit em Gründungsjahr der IGS Linden dort unterrichtet. Unübersehbar ist der Generationswechsel, das Kollegium wird immer jünger – und manche/r wird die Erfahrung der Verabschiedeten vermissen.
Ebenfalls verabschiedet wurde der Elternvertreter schlechthin, Hans-Dieter Keil-Süllow, der nicht nur in der Zeit des IGS-Besuches seiner Töchter über mehr als 10 Jahre das Gesicht und die Stimme des Schulelternrates war, sondern seitdem in weiteren mehr als 10 Jahren als unermüdlicher Vorsitzender des Fördervereins maßgeblich zum Gelingen des Schullebens beigetragen hat. (M.A.)

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31.08.2012 Sommerschule 2012: Abschluss am Fr. 31.8., 18 Uhr

m Freitag, den 31.8., geht die diesjährige Sommerschule der IGS Linden zuende. Ab 18 Uhr feiern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren studentischen Betreuerinnen und Betreuern ein Abschlussfest, zu dem herzlich eingeladen wird. - Auch in diesem Jahr wurde Idee und Durchführung der Sommerschule in der Presse gewürdigt (siehe hier und hier).
(M.A.)

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Generationswechsel im Vorstand des Fördervereins der IGS Linden
Der Förderverein hat seit dem 25.06.2012 einen neuen Vorstand.
Seit einem dreiviertel Jahr wurde der Generationswechsel mit Treffen im "Exil" vorbereitet, zu denen alle interessierten Eltern, Lehrkräfte und andere Mitarbeiter über diesen Verteiler eingeladen worden waren. Am 14.02.2012 war per Post und per E-Mail zu einer Mitgliederversammlung eingeladen, bei denen der alte Vorstand anhand von tabellarischen Aufstellungen von Einnahmen und Ausgaben einen Überblick über die unterschiedlichen Aufgaben des Fördervereins gegeben hatte und bei der mit Barbara Wevering und Tobias Plake zwei "Kassenprüferinnen und Kassenprüfer" gewählt worden waren. Eine ganze Reihe von Ordnern von den Jahren 2001 bis 2012 erwartete die "Prüfer" bei der Kassenprüfung am 29.05.2012.
Die Nachfolge von Hans-Dieter Keil-Süllow (Bild Mitte) trat Barbara Wevering (Links im Bild) an. Barbara Wevering ist in Linden bekannt u.a. als ehemalige Vorsitzende des Schulelternrates der Grundschule Am Lindener Markt. In der IGS Linden ist Barbara aktive Elternvertreterin z.B. als Mitglied im Schulelternrat und als Mitglied im Schulvorstand.
Die Nachfolge von Hans-Dieter Keil-Süllow (Bild Mitte) trat Barbara Wevering (Links im Bild) an. Barbara Wevering ist in Linden bekannt u.a. als ehemalige Vorsitzende des Schulelternrates der Grundschule Am Lindener Markt. In der IGS Linden ist Barbara aktive Elternvertreterin z.B. als Mitglied im Schulelternrat und als Mitglied im Schulvorstand.
Hans-Dieter Keil-Süllow kann sich nun 11 Jahre, nachdem seine jüngste Tochter die IGS Linden mit dem Abi verlassen hat, andere Schwerpunkte in seiner Freizeitgestaltung suchen. Marianne Pabst (im Bild Rechts), stellvertretende Vorsitzende im Förderverein und Kontaktperson des Fördervereins in der Schule, hatte ebenfalls angekündigt, nicht mehr zu kandidieren.
Die Nachfolge von Marianne Pabst als zweite Vorsitzender des Förderverein trat Detlev Manger (im Bild in der Mitte) an. Als Schatzmeister und Dritter im Team des geschäftsführenden Vorstandes wurde Tobias Plake (Rechts im Bild) gewählt.

Die Mitgliederversammlung entschied, vier Beisitzerinnen oder Beisitzer zu wählen: Svenja Bruck (Links im Bild), Christel Borck (eine Lehrkraft a.D.) und aus dem Sozialpädagogischen Bereich Jürgen Eggers (zweiter von Rechts) und Dorothea Mohlfeld.

Anträge an den Förderverein sind per E-Mail in Zukunft an alle drei geschäftsführenden Vorstandsmitglieder zu richten: an Barbara Wevering mit der E-Mail-Adresse bwevering@arcor.de, an Detlev Manger unter dmanger@t-online.de und an Tobias Plake unter tp@free.de.

Briefe an den Förderverein können in das Fach des Fördervereins im Verwaltungsbereich der Sek I gelegt werden, da bei den Anträgen ein Kreis von Eltern, Lehrkräften und anderen MitarbeiterInnen per Mail um ihre Meinung gegeten wird, sollten Anträge wirklich auch per Mail an den Förderverein gestellt werden.

Eintritte und Austritte von Mitgliedern sollten an Detlev Manger weitergeleitet werden, Detlev hat die Mitgliederbetreuung übernommen.

Die Kasse führt der Schatzmeister, d.h. Tobias Plake. Fragen, inwieweit zu einem Projekt schon Einnahmen eingegangen sind oder ob die Summe der Ausgaben den beschlossenen Umfang überschreitet - sollten am Tobias gestellt werden.
Der neue Vorstand bittet darum, Fragen zur Mitgliederbetreuung in Zukunft an Detlev Manger, zur Kassenführung in Zukunft an Tobias Plake zu stellen.
 
 
Musik- und Kulturfest am Küchengarten mit vielfältigen Kinderaktionen ab 15:00 Uhr
Musik- und Kulturfest am Küchengarten mit vielfältigen Kinderaktionen
Lindenerinnen und Lindener aus aller Welt laden ein zum zweiten großen Stadtteilfest
Am 2. Juli 2011 präsentiert sich Linden von seiner interkulturellen Seite. Beim "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" erwartet die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm, bei dem das Mitmachen im Vordergrund steht. Darüber hinaus gibt es auf der Bühne auch zahlreiche Darbietungen zum Zugucken. Alle Akteurinnen und Akteure des bunten Stadtteilfestes repräsentieren mit ihren musikalischen, spielerischen und informativen Angeboten das diesjährige Motto "Linden - unser Zuhause".

Bereits um 13 Uhr startet ein Festumzug mit Musik im Von Alten Park, der um 15 Uhr auf dem Küchengartenplatz eintreffen wird. Seine Route verbindet die fünf Einrichtungen, die dieses Jahr unter dem Motto "150 Jahre junges Linden" Jubiläum feiern: 50 Jahre Freizeitheim Linden, 40 Jahre IGS Linden, 30 Jahre DGB-Chor, 20 Jahre Faust und 10 Jahre IG Ahrbergviertel.

 
"Urbane Choreografien" am Samstag, 02.07., 16:50 auf dem Küchengarten
ein Projekt zum Jubiläum - 40 Jahre IGS Linden

1. Projektidee: Zwei Schulen möglichst jedes Schuljahr

"Urbane Choreografien" ist ein integratives Tanzprojekt für Jugendliche, das für die Einübung kultureller Toleranz, Kommunikation und Chancengleichheit steht.
Es soll die verschiedenen Schülergruppen/ Jugendlichen zusammenführen und so die Begegnung zwischen verschiedenen Lebensweisen und - Perspektiven ermöglichen. "Urbane Choreografien" soll bestehende Vorurteile zwischen Gruppen bzw. Menschen, die im Alltag möglicherweise nur wenige Berührungspunkte haben, abbauen und diese in ein vertrauensvolles und voneinander profitierendes Miteinander verwandeln.
Die Grundidee ist, dass in unserer heutigen Welt alle Schülerinnen und Schüler mehr Bewegung, mehr Fantasie, mehr gemeinsame positive Körpererfahrungen brauchen und dass dazu Tanz und das Bilden von lebenden Skulpturen beitragen kann.

2. Ziel und künstlerische Intention

Das Ziel ist vor allem, kreative urbane Tanzperformances in den Straßen des jeweiligen Stadtteiles in Hannover, durchzuführen. Im Rahmen einer regulären "Arbeitsgemeinschaft Tanz" würde dies ein kreatives, fächerübergreifendes Angebot im "normalen" Schulunterricht. Die künstlerische Intention ist es, in den Schülerinnen und Schülern schlummernde Potenziale zu wecken, zu fördern und sie zu völlig neuen Aktivitäten und künstlerischen Ausdrucksformen zu ermuntern.
Maximal ca. 20 Schülerinnen und Schüler sollen öffentliche Räume entdecken, ihre Raumstrukturen erkennen, diese "ertanzen" und durch Bewegung und Choreografie hervorheben.
Das geplante Projekt ermöglicht Jugendlichen einen ungewöhnlichen Zugang zum Tanz, zur Stadt und ihren Straßen und mit der Ausdruckskraft ihres Körpers ihre Umwelt neu zu erleben.
Das ist kein gewöhnlicher Spaziergang - es ist ein sich bewegender Parcours, dessen Bewegungen der Zuschauer verfolgen kann, um sich damit selbst durch öffentliche und halböffentliche Räume fortzubewegen. Eine Kette schnell gebildeter Körper-Skulpturen eröffnet neue Perspektiven und Einblicke, sie zeigt dem Publikum die urbanen Strukturen und daraus resultierende Bewegungsmöglichkeiten auf. Zuschauer und Passanten werden dazu eingeladen, über ihr Umfeld und ihre Bewegungsgewohnheiten nachzudenken.
Im Vordergrund steht, verstärkt das Interesse der Jugendlichen an Kultur zu wecken, sie zu eigener Kreativität anzuregen und sie damit auch gezielt und intensiver an das kulturelle Leben in der Stadt heranzuführen.

3. Konzeption

Die AG soll mindestens ein ganzes Schuljahr laufen. Rechnet man das erste Schulhalbjahr als Eingewöhnung-, Beginn- und Trainingsphase in Räumen, so kann im zweiten Schulhalbjahr - je nach Wetter - früher oder später begonnen werden, mit Tanz und Übungen ins Freie und in den Stadtteil zu gehen.
Der wöchentliche Zeitaufwand beträgt in der Regel zwei Schulstunden. Es wird mit intensivem Körpertraining aus Elementen des Modernen Tanzes, des Hip Hop,
Street Dance und der Kontaktimprovisation gearbeitet. Mögliche "Tanz-Orte" werden erforscht und ausgewählt. Diese liegen in der Regel außerhalb der Schule: der Schulweg, Freizeitorte der Schülerinnen und Schüler, öffentliche Räume wie z. B. Haltestellen, Einkaufspassagen, schmale Gassen, Fußgängerzone, Gänge,Treppenhäuser, Brücken etc.
Einzelne Choreographien werden vor Ort erarbeitet. Wichtig dabei ist immer das Ziel, gemeinsam sich zu bewegen und schließlich eine "lebende Skulptur" vor Ort zu bilden, die den Ort verfremdet, ihn kommentiert oder auch "schmückt", Passanten anspricht, ermuntert, in einen Dialog zieht. Abschlusspräsentationen an zentralen Plätzen des Stadtteils sind integraler Bestandteil der Arbeit.
Selbstverständlich soll die AG-Arbeit auch in das Schulleben hineinwirken, z. B. Durch Teilnahme an Festen, durch Aufführungen einzelner Performances, die sich dafür eignen, oder durch Aktionen auf dem Schulhof in der Pause etc.

4. Realisierung

Alles kreist um das Thema der Zurschaustellung des Körpers im öffentlichen Raum. Das Projekt soll zeigen, dass Kunst und kulturelle Bildung auf einem hohen Qualitätsniveau für die Jugendlichen keine Frage der Herkunft und des sozialen Umfeldes ist.

Das Projekt umfasst eine Reihe von kurzen Tanzperformances, die die ausgewählten Standorte zum Bühnenraum werden lassen.
Aus den 20 Schülern und Schülerinnen einer Schule werden Gruppen gebildet, die an den ausgewählten Punkten der Stadt ihre Tanzsequenz präsentieren. Mal stapeln sie sich wie Pappkartons, klemmen sich kopfüber zwischen Laternenpfähle, "verkleiden" mit ihren Körpern einen Brunnen oder quetschen sich hinter eine Laterne oder Mauer.
Aus ruhenden Körperskulpturen werden dynamische sich bewegende lebendige Körperbilder, die sich je nach räumlicher Konstellation immer wieder verändern.
Die Energie der Körperbilder verstärkt sich durch ihre bunte Kleidung. Sie bringen Farbe in die grauen Straßen, in die schmalen Lücken zwischen Häusern.
Es wird angestrebt, mit einem Assistenten zu arbeiten, so wäre die Arbeit in kleineren Gruppen außerhalb der Schule leichter möglich.

Orte: Öffentliche Präsentationen

" Fünf Aufführungen an einem Tag
" Dauer einer Aufführung -ca 20 Minuten
" Jede Schule tritt an drei unterschiedlichen Orten.
Fünf Orte:
FZH Linden/Gelände (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Kulturzentrum Faust e.V./Gelände (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Ahrbergviertel (Jubiläum 150 Jahre junges Linden )
Georgsplatz
Abschlussaufführung mit allen Beteiligten
"Ein Fest für junge Leute" in Herrenhäuser Gärten

Zeitraum : Sommer 2011

5. Projektleitung

Mihkail Honesseau, Jg. 1951, geb. In Le Havre, Frankreich:
Tänzer, Choreograph, Dozent, Regisseur. Absolvierte eine klassische Ballettausbildung an der Internationale Ballet Akademie de Paris und Modern Tanz an der Scola Kantorum in Paris und an der Folkwanghochschule Essen.
Bekam zahlreiche Engagements in Frankreich, lebt seit 1978 in Deutschland. Von 1978 bis 1985 war er engagiert beim Folkwang-Tanzstudio Essen. Von 1985 bis 1991 bei der "Laokoon dance group". Von 1993 bis 1998 als Tänzer, Darsteller und Choreograph bei "TeatrKreatur", Berlin. Seit 2005 ist er Mitglied des experimentellen Musik Ensemble Megaphon aus Hannover unter der Leitung der tschechischen Musikerin Lenka Zupkova und ist als Tänzer, Darsteller, Choreograph und Regisseur tätig.
Als freischaffender Künstler Zusammenarbeit u. a. mit Ruedi Haussermann, Rosa von Praunheim, Einar Schleef, Winni Viktor, Robert Wilson.
Als Dozent unterrichtete er u. a. an der Hochschule der Künste Berlin und am Bauhaus, Dessau.
Er führte folgende Projekte schon an Schulen in Niedersachsen durch:
"Zeitgenössische Musik in den Schulen", Musiktheater-Miniaturen, St. Viti-Gymnasium, Zeven, und im St. Franziskus-Gymnasium, Lingen. Jeweils mit einer 10. Klasse.

Zeitraum : Sommer 2011
>> Urbane Choreografien
>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
Sa, 02.07.2011, 15:00 Uhr, Fest der Kulturen am Küchengarten, 16:50 "Urbane Choreografien" (IGS Linden)

Am 2. Juli 2011 präsentiert sich Linden von seiner interkulturellen Seite. Beim "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" erwartet die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm, bei dem das Mitmachen im Vordergrund steht. Darüber hinaus gibt es auf der Bühne auch zahlreiche Darbietungen zum Zugucken. Alle Akteurinnen und Akteure des bunten Stadtteilfestes repräsentieren mit ihren musikalischen, spielerischen und informativen Angeboten das diesjährige Motto "Linden - unser Zuhause".

Bereits um 13 Uhr startet ein Festumzug mit Musik im Von Alten Park, der um 15 Uhr auf dem Küchengartenplatz eintreffen wird. Seine Route verbindet die fünf Einrichtungen, die dieses Jahr unter dem Motto "150 Jahre junges Linden" Jubiläum feiern: 50 Jahre Freizeitheim Linden, 40 Jahre IGS Linden, 30 Jahre DGB-Chor, 20 Jahre Faust und 10 Jahre IG Ahrbergviertel.

Das Bühnenprogramm bietet spanischen Gesang und türkisches Gitarrenspiel, Chorgesang und Rapper, eine Liedermacherin und eine Reggae-Band sowie urbanen und orientalischen Tanz. Im Zirkuszelt können sich Kinder beim interaktiven Zirkus als Akrobaten oder Zauberer versuchen und die Capoeira-Show bestaunen.

Im dreirädrigen Piaggio-Transporter "Die Bücherbiene" gibt es nicht nur die von Kindern und Erwachsenen aus Linden selbst hergestellten Bücher anzusehen, sondern es wird auf dem Fest auch ein neues Buch gestaltet. Unter dem Motto "Facebook" fertigen die Besucherinnen und Besucher mittels Spiegel, Papier und Farbe Selbstporträts an, die noch vor Ort zu einem Buch für den Bestand der Bücherbiene gebunden werden.

Beim Fährmanns Kinderfest e.V. können Kinder rasante Runden auf der Gokart-Bahn drehen und sich schminken lassen. Am Stand der Ev. Freikirchlichen Baptistengemeinde Hannover-Linden gibt es einen Geschicklichkeitsparcours sowie Rätsel und Bastelaktionen.

Gemalt und gebastelt wird auch beim Familienzentrum der Caritas und der Gesellschaft zur Förderung ausländischer Jugendlicher e.V. Zum Mitspielen bei "Labyrinth" und "Maus pass auf" laden die Ev.-luth. Kirchengemeinde Linden-Nord und die Kath. St. Godehard Gemeinde ein. Die Tagesgruppe Löwe nzahn der Stephansstift Ev. Jugendhilfe gGmbH zeigt, wie man Popcorn selbst macht. An den zwei Glücksrädern der LindenLimmerStiftung und der Arbeiter Wohlfahrt OV Linden-Limmer können Kinder viele kleine Preise gewinnen. Luftballons steigen am Stand des Integrationsbeirats Linden-Limmer in den Himmel.

Die kulinarischen Köstlichkeiten sind genauso vielfältig wie das Programm des Musik- und Kulturfestes. Landestypische Spezialitäten bieten die Islamische Gemeinschaft e.V. Jama atun-Nur" und das Kurdistan Volkshaus. International beliebt sind Hot Dogs von Thomas Kopp sowie Bratwurst und Pilzpfanne von der Ferry Eventhall. Zum Nachtisch gibt es hier auch Kaffee und Kuchen und Planet Muffin hat natürlich Muffins im Angebot. Der Fährmanns Kinderfest e.V. mixt Cocktails für Kinder und schenkt Softdrinks aus.

Im Jahr 2009 hatten der Verein Lebendiges Linden e.V. und das Freizeitheim Linden mit vielen Lindener Vereinen das erste "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" organisiert. Es soll Tradition werden, dass Initiativen, die sich für das Zusammenleben der mehr als 70 Nationen engagieren, gemeinsam auf dem Küchengartenplatz auftreten und die kulturelle Vielfalt des lebendigen Stadtteils zeigen.

Neben den Vereinen, die Mitmachaktionen und Kulinarisches anbieten, informieren Can Arcadas e.V., Casa Latina Hannover e.V., DGB Chor, Faust e.V., Freizeitheim Linden, IG Ahrbergviertel, IGS Linden, MISO e.V., Movenyo-Studio für Orientalischen Tanz, Via Linden e.V., Verein für Bildungsmaßnahmen im Arbeits- und Freizeitbereich e.V., und Vietnam Zentrum e.V. an Ständen über ihre Aktivitäten.

Das "Musik- und Kulturfest am Küchengarten" wird unterstützt von: Lebendiges Linden e.V., Bezirksrat Linden-Limmer, LindenLimmerStiftung, Integrationsbeirat Linden-Limmer, Hannoversche Volksbank, 11 A, Ostland Wohnungsbaugenossenschaft, enercity, Gesellschaft für Bauen und Wohnen, Sparkasse Hannover und Fährmannsfest e.V.

Das Programm auf der Bühne von 15 bis 22 Uhr

15:00 Uhr Eröffnung mit Barbara Knoke (Bezirksbürgermeisterin) und Hans-Jürgen Giesecke (1. Vorsitzender Lebendiges Linden e.V.)

15:20 Uhr Hanuta Kinderchor

16:00 Uhr DGB-Chor

16:30 Uhr Türkisches Gitarrenspiel mit Cengiz Akatas

16:50 Uhr Tanzprojekt "Urbane Choreografien"

17:10 Uhr Spanischer Gesang der Baptistengemeinde Hannover-Linden

17:50 Uhr Orientalische Tanzvorführung des Tanzstudios Movenyo

18:35 Uhr ViVa - Theater Version und Varianten

19:00 Uhr Liedermacherin Nina Iacovozzi

19:30 Uhr Hip-Hop und Rap des Jugendzentrums Posthornstraße mit J-Tun und MachDeinDing

20:20 Uhr Reggae/Dancehall mit der Peace Development Crew

Pressekontakt:

Peter Holik, Wilhelm-Bluhm-Straße 45, 30451 Hannover Telefon 0511 2103402, mobil 01520 6923091, E-Mail peter.holik@htp-tel.de


Zu den einzelnen Programmpunkten

15:20 Uhr: Die Grizzly-Bärin Nutella gründete 2007 den Hanuta Kinderchor und arbeitet seitdem kreativ mit Kindern von vier bis neun Jahren, die Spaß am Singen und an Bewegung haben. Die Lieder werden überwiegend von der flauschigen Chorleiterin nach Textideen der Kinder und mit Unterstützung von Biena Monecke und Susanne Behr gedichtet.

16:00 Uhr: Der DGB-Chor Hannover unter der Leitung von Christian Zündel feiert 2011 sein 30-jähriges Bestehen. Der Laienchor des DGB-Regionsverbandes Niedersachsen-Mitte umfasst zurzeit rund 30 Sängerinnen und Sänger. Sie singen Auszüge aus ihrem Jubiläumsprogramm "You'll never walk alone"; dazu gehören unter anderem Lieder aus Griechenland.

16:30 Uhr: Cengiz Akatas gibt im Freizeitheim Linden Gitarrenunterricht. Zusammen mit zwei Schülern spielt er türkische Lieder, die beim Unterricht erlernt wurden.

16:50 Uhr: "Urbane Choreographien" ist ein integratives Tanzprojekt der IGS LINDEN für Jugendliche, das kulturelle Toleranz einübt und für Kommunikation und Chancengleichheit steht. Das Tanzen und das Bilden von lebenden Skulpturen trägt dazu bei, dass Jugendliche mehr Bewegung, Phantasie und gemeinsame positive Körpererfahrungen erleben können. So wandeln sich bestehende Vorurteile in ein vertrauensvolles und voneinander profitierendes Miteinander.

17:10 Uhr: Die Ev. Freikirchliche Baptistengemeinde Hannover-Linden unterhält mit lebhafter Musik. Von Instrumenten begleitet singen die Gemeindemitglieder Lieder auf spanisch.

17:50 Uhr: Das Tanzstudio Movenyo zeigt drei Darbietungen auf der Bühne: Tänzerinnen begleiten sich bei einem libanesischem Popstück selbst mit Zimbeln und führen ein modernes orientalisches Poplied auf. Die Tribalgruppe "Black Pearls" zeigt eine Form orientalischen Tanzes, der von den Kostümen und von der Musik her mittelalterlich anmutet. Anschließend können die Zuschauerinnen und Zuschauer in einer Mitmachaktion Zumba-Schritte erlernen.

18:35 Uhr: ViVa - Theater Version und Varianten ist die Theatergruppe des Kargah e.V. Der Verein kümmert sich um interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit.

19:00 Uhr: Nina Iacovozzi, eine junge Lindener Künstlerin, vereint in ihrem Spiel klassischer Gitarre unter anderem Blues, Folk und arabische Klänge. Ebenso multikulturell singt sie dazu auf deutsch, englisch und italienisch. Ihre Lieder handeln von Reisen, Bewegung und Entwicklung.

19:30 Uhr: Jasmin Riahi macht unter ihrem Künstlernamen J-Tun seit vielen Jahren Musik und ihr Schwerpunkt ist Rap. Die Texte der Lindenerin handeln von Liebesgeschichten und Alltagssituationen.

Die 18-Jährige bekam durch Hip-Hop-Workshops bereits mehrere Auftritte. Nox und Ikarus gehören zur Crew MachDeinDing, einer Gruppe junger Rap-Künstler, die schon als Vorgruppe bekannter Rapper und auch im Ausland aufgetreten ist. Die selbst produzierten Beats von Ikarus (18) sind geprägt von Rocksamples und aktuellem Elektro. In seinen Texten erzählt er von urbaner Jugendkultur. Die Texte von Nox gehen häufig in die politische Richtung. Inspiriert ist der 19-Jährige von Rappern wie KRS-ONE, Spax oder Curse. Auf der Bühne wird er von Background-Sängerin Selina unterstützt.

20:20 Uhr: Im Jahr 2005 gründete Mystical Mo die Peace Development Crew. Zunächst spielten sie Hip-Hop und Funk, entwickelten sich dann aber immer mehr zu einer Reggae/ Dancehall-Band. Sie begleiteten bereits Künstler wie Benjie, Brimstone & Fire und Junior Banton, traten unter anderem beim Weedbeat-Festival, Rock im Grass Festival und Urban Skillz goes Maschseefest auf und waren die Vorband von Nosliw, Jamaram und Dr. Ring- Ding.


Das Programm im Zirkuszelt von 15:30 bis 18 Uhr

15:30 Uhr Interaktive Zirkusshow des Mitspielzirkus Moskito

16:00 Uhr Zirkusmitmachaktionen und Capoeira-Show

17:30 Uhr Interaktive Zirkusshow des Mitspielzirkus Moskito

15:30 Uhr und 17:30 Uhr: Akrobatik, Jonglage, Zauberei und sprühende Komik verschmelzen beim Mitspielzirkus Moskito zu einem turbulenten Spektakel. Mit ansteckender Spielfreude verbindet Christoph Lietz Theater und Zirkus zu einem phantasievollen Programm. Dazu holt er sich auch Artistinnen und Artisten aus den Zuschauerreihen. Im Handumdrehen entstehen kuriose Ideen, die durch ihre Einfachheit bestechen und Platz für die Kreativität der Mitspieler lassen.

16:00 bis 17:30 Uhr: Zwischen den beiden Vorstellungen können Kinder selbst verschiedene Zirkuselemente ausprobieren. Das Capoeira Hannover Center unter der Leitung von Professor Carpone zeigt mit seiner Show, wie sich Musik, Akrobatik und brasilianische Kampfkunst für Kinder und Jugendliche zu einem besonderen Erlebnis verbinden und das Selbstwertgefühl sowie das Miteinander stärken.

Pressekontakt: Peter Holik, Wilhelm-Bluhm-Straße 45, 30451 Hannover, Telefon 0511 2103402, mobil 01520 6923091, E-Mail peter.holik@htp-tel.de

 
HAZ-Schreibwettbewerb 2011 mit Gewinnern aus der IGS Linden

Auch in diesem Jahr waren unsere Schülerinnen und Schüler unter den Gewinnern des HAZ-Schreibwettbewerbs: In der Kategorie 5./6. Jahrgang erhielt Luca Wolters den 1. Preis mit seiner Geschichte "Der Kampf der Dinge" und Anna Yola Darmstädter den 2. Preis mit ihrem "Hühnertagebuch". Herzlichen Glückwunsch!

Lesen Sie hier Lucas Geschichte, hier Anna Yolas Tagebuch,

 
16.06.2011 Geometrie in Bewegung – Schwarzlichttheater an der IGS Linden
(übernommen von matheforscher.de) 16.06.2011, IGS Linden - Die Sechstklässler der integrierten Gesamtschule Linden in Hannover fanden heraus, wie sich Mathematik auf einer Theaterbühne einsetzen lässt. In einer Abschlussaufführung am 16. Juni präsentierten sie ihre Interpretationen des Mottos „Geometrie in Bewegung“.

Dreiecke, Rechtecke, Kreise und Linien wandern auf der Schwarzlichtbühne hin und her. Im Rhythmus der Musik tauchen sie auf, verschwinden, bewegen sich aufeinander zu und trennen sich. Immer wieder entstehen so neue Figuren und Formen, die dem Publikum Geschichten erzählen.

Die Darsteller dieser Aufführung gehen in die 6. Klasse (6c) an der IGS Linden und experimentierten in den vergangenen fünf Wochen unter Anleitung ihrer Mathematiklehrerin Wiebke Hansen und ATW- und Musiklehrer Jürgen Morgenstern mit Schwarzlicht und Neonfarben. „Uns ging es darum, in unserem Mathe.Forscher-Projekt alle Schüler einzubinden. Alle sollten Spaß an Mathematik haben und möglichst frei ihren eigenen Zugang finden.“

Das Projekt war interdisziplinär angelegt und für das Schwarzlichttheater standen Stunden aus den Fächern Mathematik, ATW und Musik zur Verfügung. Den Sechstklässlern wurde zu Beginn lediglich das Oberthema: „Geometrie in Bewegung“ vorgegeben. Außerdem standen Materialien wie Pappe, Neonfarbe, Werkzeug und Schwarzlicht zur Verfügung. Danach waren die Schülerinnen und Schüler in der Umsetzung völlig freiund entwickelten in 3er bis 5er-Gruppen Konzepte für die kurzen Auf- führungen. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von Theaterpädagogin Inka Grund. Sie freute sich über das Durchhalte-vermögen, das die 11-13-jährigen an den Tag legten und darüber, wie selbstverständlich die Mathematik in die Projekte integriert wurde. Um mit geometrischen Formen eine Figur darzustellen oder eine Geschichte zu erzählen, waren Skizzen und Maß- stabsberechnungen äußerst hilfreich. Überlegungen, Probleme und Fortschritte dokumentierten die Schülerinnen und Schüler in einem Forschertagebuch, dem sogenannten „Schwarzen Heft“. Der eigentliche Stoff, die Flächenberechnung von Rechtecken, wurde so schnell eingeübt und am Ende der Projektphase in einem Test abgeprüft.

Die Eltern wurden mit der Aufführung überrascht. Martina Erhardt erahnte lediglich, was es mit der Bitte ihrer Tochter Franziska auf sich hatte, ihr ein Band aus Neonstoff zu nähen. Von dem Forscher-Projekt ist sie begeistert und findet es mutig, dass die Lehrkräfte ein Mathe-Thema so offen gestalten: „Die Kinder haben Mathematik von vielen Seiten kennengelernt. Durch die vielen Möglichkeiten, mit geometrischen Formen Figuren darzustellen, genauso wie durch die Musik und den Rhythmus.“

 
21.06.2011, PM, LER Nds. Forderungen des Landeselternrtes zur Schulform integrierte Gesamtschule

Präambel:
Seit Jahrzehnten wird über die richtige Schulstruktur in Niedersachen und die richtige Schulform für jedes einzelne Kind heftig debattiert.
Niedersachsens Regierung favorisiert das gegliederte Schulwesen, in dem Schüler nach ihrem vermeintlichen Leistungsvermögen der Schulform zugewiesen werden. In Gesamtschulen hingegen sollen Schüler mit schwächeren Leistungen gemeinsam mit und auch von stärkeren Schülern lernen. Die Differenzierung findet innerhalb der Schule statt. Eine wachsende Zahl von Eltern möchte ihre Kinder an Integrierte Gesamtschulen schicken. Anfang dieses Jahrtausends wurde von der CDU/FDP-Regierung die Gründung neuer Gesamtschulen untersagt. Dieses Einrichtungsverbot wurde in der zweiten Wulff-Ära zwar wieder aufgehoben, die Hürden für die Errichtung neuer Gesamtschulen sind aber unverändert sehr viel höher als für Schulen des gegliederten Schulwesens. Und jetzt kommt auch noch die mit besonderen Privilegien ausgestattete Oberschule als neue Schulform hinzu.
Der Landeselternrat ist die gesetzliche Vertretung aller Eltern, die ihre Kinder an niedersächsische Schulen schicken. „Der Landeselternrat vertritt die Interessen der Eltern, die ihre Kinder an die Haupt- und Realschule schicken möchten, aber auch der Eltern, die Oberschule bevorzugen. Der Landeselternrat vertritt die große Anzahl der Gymnasialeltern, aber genauso die Gesamtschuleltern.“, unterstreicht Pascal Zimmer, Vorsitzender des Landeselternrates.

„Wir behaupten nicht, dass es nur die eine, für alle Kinder beste, Schulform gibt, aber die Eltern sollen wählen können, und in Bezug auf die Gesamtschulen ist dies nur sehr begrenzt möglich. Und deshalb hat der Landeselternrat mit der überwältigenden Mehrheit der Elternvertreter aller Schulformen den folgenden Gesamtschul-Forderungskatalog verabschiedet:“

  Das Abitur wird in den Integrierten Gesamtschulen nach 9 Schuljahren erreicht (G9). Auf Wunsch und nach Entscheidung der Schule kann ein Bildungsgang zum Abitur nach 8 Schuljahren (G8) eingerichtet werden.
  Die Gesamtschule wird als gleichberechtigte Regelschule geführt.
  Die Schulträger entscheiden in eigener Verantwortung unter Berücksichtigung des Elternwillens über die Errichtung von Gesamtschulen (Gründungsfreiheit). Die Mindestzügigkeit ist analog der Zügigkeit für Oberschulen festzusetzen.
  Kooperative Gesamtschulen können in Integrierte Gesamtschulen umgewandelt werden.
  Die Klassengröße beträgt höchstens 25 Schülerinnen und Schüler.
  Der Schule stehen weit reichende Differenzierungsmodelle nach Entscheidung der Schule zur Verfügung (innere, äußere, horizontale und vertikale Fachleistungsdifferenzierung).
  Jeder Schule steht sozialpädagogisches Personal zur Verfügung, und zwar im Umfang von mindestens einer Stelle pro 200 Schülerinnen und Schüler.
  Alle Gesamtschulen werden unter Berücksichtigung des Elternwillens als gebundene Ganztagsschulen geführt und sind entsprechend ausgestattet.
  Die in der Ganztagsschule unabdingbare gesunde und attraktive Mittagsverpflegung steht auf stabiler finanzieller Grundlage.
  Lehr- und Lernmittel sind für Schülerinnen und Schüler frei.
  Die für die Schülerinnen und Schüler kostenfreie Schülerbeförderung im Sekundarbereich II ist im Gesetz verankert und wird vom Schulträger sichergestellt.
  Der Übergang in die Qualifikationsphase ist wie am Gymnasium prüfungsfrei gestaltet
  Die Lehrkräfte haben ausreichende Unterstützung bei der Umsetzung der Kerncurricula, die regelmäßig wissenschaftlich überprüft und überarbeitet werden.

Bei Rückfragen steht Herr Zimmer, Vorsitzender, Tel.: 0170 / 5258164, gern zur Verfügung.

>> Forderungen des Landeselternrates zur Schulform Integrierte Gesamtschulen, pdf, 34 kb
>> Forderungen des Landeselternrates zur Schulform Integrierte Gesamtschulen auf der Homepage des Landeselternrates Niedersachsen
 
06.06. - 10.06.2011 Erfolgreicher Abschluss des Comenius-Projekts
In der Woche vor Pfingsten trafen sich noch einmal Schüler und Lehrer des Comenius-Projekts "YOUCIS" zu Ihrer letzten gemeinsamen Konferenz in der IGS Linden. Insgesamt nahmen 47 Schüler/innen und 30 Lehrer/innen aus 11 europäischen Ländern teil. Ebenfalls waren 47 Schüler/innen aus der IGS Linden an dem Projekt beteiligt. Sie nahmen jeweils einen Gastschüler oder eine Gastschülerin sehr herzlich in in ihrer Familie auf.In der Woche vor Pfingsten trafen sich noch einmal Schüler und Lehrer des Comenius-Projekts "YOUCIS" zu Ihrer letzten gemeinsamen Konferenz in der IGS Linden. Insgesamt nahmen 47 Schüler/innen und 30 Lehrer/innen aus 11 europäischen Ländern teil. Ebenfalls waren 47 Schüler/innen aus der IGS Linden an dem Projekt beteiligt. Sie nahmen jeweils einen Gastschüler oder eine Gastschülerin sehr herzlich in in ihrer Familie auf.

Während der Projekttage gab es Workshops zum Thema Kinderrechte, aber auch Ausflüge in und um Hannover herum. Ein Highlight war der Empfang im Bundestag durch Frau Bulmahn, die allen Schülern im Sitzungssaal Rede und Antwort stand. Auch bei dieser Veranstaltung wurde ausschließlich Englisch gesprochen, der Arbeitssprache während des gesamten Treffens. Offensichtlich war Frau Bulmahn von der Bedeutung des Projekts so beeindruckt, dass sie auch an der Abschlussveranstaltung am Freitag in der IGS Linden noch einmal teilnahm. Auch Frau Knoke und Frau Lange richteten Grußworte an alle Beteiligten. Die Wertschätzung durch "unsere" Politiker beeindruckte die beteiligten Kollegen sehr und sogar die Presse in Spanien berichtete darüber!

Insgesamt waren alle Beteiligten mit dem gesamten Projekt, den Ergebnissen der gemeinsamen Arbeit und der Abschlussveranstaltung sehr zufrieden. Lehrer und Schüler freundeten sich an und versprachen sich gegenseitig, in Kontakt zu bleiben. Zum Schluss unterstützten alle Teilnehmer mit einem Protestschreiben die Partnerschule in Glasgow. Sie soll geschlossen werden, obwohl sie eine bedeutende und erfolgreiche Arbeit zur Integration von Migrationskindern leistet. Alle setzen sich mit diesem Protestschreiben für eines der bedeutendsten Kinderrechte ein, dem Recht auf Bildung!

Sehen Sie auch in unsere Fotogalerie!

(HW Dreimann)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
06.06. - 10.06.2011 Stadt feiert 40 Jahre IGS im Rathaus

Am Montag, den 6.6.2011, richtete die Stadt Hannover - und allen voran Oberbürgermeister Stephan Weil - eine Feier aus Anlass der inzwischen 40-jährigen Geschichte Integrierter Gesamtschulen in Hannover aus, an deren Beginn die Gründung der IGS Linden stand. Ehemalige (mit Wort- ) und aktuelle Schülerinnen und Schüler unserer Schule (mit künstlerischen Beiträgen) bereicherten maßgeblich diesen Festakt.

Ausführlich berichten darüber die HAZ (hier als pdf) und die Neue Presse (hier als pdf)

Und bildliche Eindrücke finden Sie hier in unserer Fotogalerie!

 
07.06.2011, HAZ Vor 40 Jahren startete die erste Gesamtschule in Hannover
Die Stadt Hannover hat am Montag – wohl zum ersten Mal – ein Schuljubiläum in der Kuppelhalle des Neuen Rathauses gefeiert und damit ein politisches Bekenntnis verknüpft. Vor 40 Jahren ging die Integrierte Gesamtschule Linden an den Start, landesweit als erste Schule dieser neuen Form gemeinsam mit den IGS Langenhagen, Garbsen und Göttingen.
„Die IGS Linden war der Prototyp für eine ganze Serie von Schulen in Hannover“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil. Und wie schon häufiger ließ er keinen Zweifel daran, dass ihm diese Schulform, in der Kinder aller Begabungsstufen gemeinsam lernen, besonders am Herzen liegt. „Wir laufen klar auf ein zweigliedriges Schulsystem mit starken Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen zu.“

Weil erinnerte daran, dass die Entstehung der neuen Schulform von Anfang an mit Streit verknüpft war. „Es ging um eine gesellschaftliche Öffnung. Man wollte sehen, ob Kinder, deren Eltern nicht Abitur gemacht hatten, zu diesem Abschluss geführt werden können.“ Zu diesem Zweck hätten die IGS sich als Ganztagsschulen konzipiert. Inzwischen gibt es neun Integrierte Gesamtschulen in Hannover. Die jüngsten drei entstanden auf Basis einer Befragung, in der sich 2008 rund 44 Prozent der Grundschuleltern eine IGS für ihr Kind wünschten. „Ich glaube, damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht“, sagte Weil. Morgen soll im Schulausschuss eine weitere Elternbefragung auf den Weg gebracht werden. Der Oberbürgermeister kritisierte, dass das überhaupt – anders als für jede andere Schulform – vom Land so vorgeschrieben ist.

Im Juni vor 40 Jahren liefen die Anmeldungen für die erste IGS in Hannover. Das Ergebnis hätten weder Freund noch Feind auch nur annähernd geahnt, sagte Christoph Walther, Leiter der IGS Linden. „Die Eltern von 603 Kindern standen Schlange. Es war, als sei eine Schleuse geöffnet worden.“ Einer Nachbarschule ging der Nachwuchs aus. Und die neue IGS hatte nur Platz für 180 Fünftklässler. Der Rat beschloss, dass die Schule mit acht statt sechs Klassen und damit 240 Kindern starten sollte. „Wir setzen auf ein Lernklima mit möglichst wenig Zeit- und Zensurendruck. Sitzenbleiben gibt es nicht“, sagte Walther. Als neues Ziel soll die Integration behinderter Kinder vorangetrieben werden. „Inzwischen erscheinen die ersten Großeltern mit IGS-Erfahrung bei uns.“

Die waren am Montag nicht da, dafür aber ehemalige Schüler wie Frank Wieneke, Olympiasieger im Judo, Schauspielerin Laura Kolbe, Tanzpädagogin Lalesim Ceylan und Ralf Schnoor, erfolgreicher Cafébetreiber und Günther-Jauch-Millionär. Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther plädierte in seiner Festrede für Schulen, die nicht ausgrenzen und in denen die Schüler gemeinsam Dinge entdecken und gestalten können. „Man kann nur dann Wissen im Gehirn verankern, wenn ein Mensch sich dafür begeistert.“

Die vier IGS-Absolventen haben in ihrer Schulzeit ähnliches erlebt. „Die Lehrer haben meine Selbstmotivation angeregt. Das ist mir im Sport zugute gekommen“, berichtete Frank Wieneke. Lalesim Ceylan nahm das Gefühl mit, als Einwandererkind kein Außenseiter zu sein. „Meine Eltern konnten mir nicht beim Lernen helfen. Aber die Lehrer waren immer ansprechbar.“ Ralf Schnoor erinnert sich, dass ihm die ersten Monate an der IGS gar nicht gefielen. „Die Schüler konnten machen, was sie wollen. Es gab keine klaren Hierarchien.“ Doch Schnoor akklimatisierte sich schnell und verteidigte fortan seine IGS gegen die Kritik der Freunde vom Gymnasium. „Die behaupteten immer, wir IGS-Schüler würden nichts lernen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass ich dümmer wäre.“ Und dann lächelt der Mann, der mit seinem Wissen eine Million gewann.

[Bärbel Hilbig]

>> Artikel in der HAZ
>> Themenseite Gesamtschulen
 
06.06. - 10.06.2011 IGS 1971 - 2011: Jahrgänge-Treffen

Am vergangenen Samstag (21.5.2011) haben sich - dank der Initiative des Kollegen Werner Nieporte - ehemalige (und aktuelle) Schülerinnen und Schüler aller 40 Jahrgänge der IGS Linden, also vom 5. Jahrgang des Schuljahres 1971/72 bis zu dem von 2010/11, getroffen.

Sie bereiten voller Energie das Schulfest bzw. das Ehemaligentreffen zum Jubiläum Anfang Oktober vor. Es gibt nun für jeden Jahrgang eine(n) Ansprechpartner(in), damit möglichst viele unserer Ehemaligen vom großen Treffen erfahren - und dann tatsächlich auch nach Hannover zur IGS kommen!

Bei so viel guter Laune (siehe Foto - hier auch größer) sollte eigentlich nichts schiefgehen...

 
31.05.2011 Klasse 5d: Zu Besuch bei Hannover 96 (Stadion)

Letzten Dienstag machten wir mit unserem Klassenlehrer, Herrn Rohde, eine Stadion-Führung (hier in der Fotogalerie gibt's die Bilder dazu).
Wir gingen durch den Eingang, durch den auch die Spieler gehen. Zunächst sahen wir den Presseraum und schauten uns einen Film über die Entstehung und Geschichte des Stadions an. Im Presseraum sitzen nach einem Heimspiel die beiden Trainer der Mannschaften und beantworten die Fragen der Reporter.
Anschließend gingen wir in die Gästeumkleidekabine. Dort gibt es u.a. zwei Massagetische, ein paar Duschen und ein Schwimmbad , in dem sich die Spieler entspannen können. Anschließend sahen wir uns die zwei Dopingräume an, in die nach dem Spiel zwei Spieler gehen, um sich kontrollieren zu lassen.

Vor dem Spielertunnel gibt es noch ein Fußballtennisfeld. Hier können die Spieler nach dem Training üben, wenn ihnen langweilig ist. Dann gingen wir durch den Spielertunnel. Bei unserem Einlaufen auf das Spielfeld wurde das Lied „Alte Liebe“ gespielt. Wir durften uns auf die Trainerbänke setzen. Aber den Rasen darf man nicht betreten, weil der Verein Angst hat, dass der Rasen darunter leidet. Unter dem Rasen gibt es eine Rasenheizung.

Danach gingen wir in den VIP-Bereich. Dort gibt es eine Bar. Ein guter Platz am Fenster kostet 4.800 €. Es gibt im VIP-Bereich auch günstigere Plätze. Die kosten dann 2.500 € pro Saison. Im Anschluss besuchten wir die Logen, die von Firmen gemietet werden. Eine Loge an der Seite kostet 40.00 €. In der Mitte muss man 80.000 € bezahlen.

Dann gingen wir auf die Tribüne zu den Kommentatorenplätzen. 96 Kommentatoren haben dort Platz. Zum Schluss gingen wir in die Nordkurve, wo bei einem Spiel die „Ultras“ stehen. Die Stehplätze müssen bei Europacupspielen in Sitzplätze umgewandelt werden.

Tim Horstfeld (5d)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
31.05.2011 Theater: Kolleginnen und Kollegen proben für Oktober

Wie für alle 40-Jahre-Veranstaltungen der IGS Linden gilt auch für die Theatergruppe aus Kolleginnen und Kollegen: Feiern kommt, wenn vorher gearbeitet wurde… Unter der inspirierenden Leitung von Rolf Hackmann und Rudi Pohl wird z.Z. geprobt, was das Zeug hält. Zuletzt verhalf eine lange Session von mittags bis in den frühen Abend allen 11 Beteiligten dazu, etwas spürbar wachsen zu sehen, das am 5.10.2011 aufführungsreif soll: Vom Werden und Wachsen des Hauses am Berg – eine ganz besondere Art von Beschäftigung mit der Schulgeschichte, die (zu viel kann nicht verraten werden) jegliche Art von Lachen erzeugen wird, idealerweise vom schenkelklopfenden bis zum im Halse steckenbleibenden. Die Probenfotos (und dieser kleine filmische Einblick in pädagogische Details) zeigen das Engagement – bis hin zur Bereitschaft, auch merkwürdigsten Trainingsanweisungen der Übungsleiter zu folgen…

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
19.05.2011 5. Jahrgang beteiligt sich an der Verkehrssicherungswoche

Drei Klassen des 5. Jahrgangs (5c, 5d und 5e) haben sich am Donnerstag, 19.05.2011, an der Verkehrssicherungswoche beteiligt. Die Schüler/-innen der drei Klassen durchliefen unterschiedliche Stationen, die sich alle mit dem Thema Mobilität beschäftigten. Auf dem großen Schulhof war Geschicklichkeit gefragt. Mit ihren Fahrrädern mussten sie einen alternativen Fahrradparcours bewältigen.

Eine Station beschäftigte sich mit dem Thema "Toter Winkel". Zunächst wurden ihnen die Gefahren, die im Straßenverkehr durch einen toten Winkel entstehen, in der Theorie erläutert. Dann hatten sie Gelegenheit mit Hilfe eines LKW, den toten Winkel in der Praxis veranschaulicht zu bekommen. Der Gurtschlitten verdeutlichte ihnen durch einen "Dummy" die Gefahren, wenn man nicht angeschnallt ist. An der Station "Achung Auto" wurde ihnen der Brems- und Reaktionsweg verdeutlicht. Die Skaterschule bot ihnen Gelegenheit, sich auf Inlinern in einem Parcours zu erproben. Die gesamte Aktion wurde durch ein Verkehrsquiz abgerundet.

In unserer Fotogalerie (hier) bekommen Sie einige Eindrücke.

Wir danken der Polizei, dem ADAC, der Verkehrswacht und der Firma Stadler für die aktive Unterstützung.

(K. Rohde)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
05.05.2011 Autorin Kirsten John zu Gast am Welttag des Buches

Auch wenn der Welttag des Buches bereits am 23. April war, so hatten ausgewählte Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs am 5. Mai 2011 die einmalige Gelegenheit, die Autorin Kirsten John in der Schule begrüßen zu dürfen. In ungewöhnlicher Atmosphäre im NW-Hörsaal präsentierte die Autorin einen spannenden und sehr unterhaltsam vorgetragenen Ausschnitt aus ihrem Roman Leenas magisches Gespür für Liebe.
Pro Klasse lauschten ca. 10 ausgewählte Schülerinnen und Schüler gespannt der Geschichte und ließen es sich nicht nehmen, im Anschluss eine Menge Fragen an Kirsten John zu stellen. So interessierte die Jugendlichen neben vielem anderen nicht nur, wie Frau John zum Schreiben gekommen war, sie wollten auch wissen, was eine Schriftstellerin so verdient oder welches ihre liebste Bücherfigur ist.

Insgesamt war es eine sehr schöne und anregende Lesung, die den Zuhörern und auch der Autorin viel Spaß gemacht hat. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Unterstützung der Buchhandlung DECIUS am Schwarzen Bär, bei der wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten.

(Randi Saak)

 

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07.05.2011 Auch beim Hannover Marathon (Kinderlauf) gewinnt Steve Schreiber

10 Schüler und Schülerinnen der Klasse 5d haben am Samstag, den 7. Mai 2011, erfolgreich am Kinderlauf des Hannover Marathon teilgenommen. Die Strecke betrug 1.200 m und verlief um den Maschpark herum. Bei sonnigem Wetter und idealen Bedingungen machte sich ein imposantes Teilnehmerfeld von Kindern auf die Strecke. Angefeuert von ihren Eltern, Freunden und Bekannten liefen die Schüler und Schülerinnen der IGS ein couragiertes Rennen (Lale Sander, Luca Merlen Ahrndt, Nele Missbach, Luca und Fabion Tegtbauer, Jakob El Amouri, Tim Horsfeld, Alper Arslan, Jan Luig und Steve Schreiber). Steve Schreiber gewann am Ende souverän.

Sehen Sie einige Fotos vom Kindermarathon 2011 hier in unserer Fotogalerie.

(K. Rohde)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
07.05.2011 Steve Schreiber (5d) gewinnt den AirportRun-Kinderlauf

Die gesamte Klasse 5d hatte sich wochenlang und intensiv auf den diesjährigen AirportRun-Kinderlauf (1.200m) vorbereitet. Die Schüler/-innen trafen sich am Samstag, den 9.4.2011, mit ihren Eltern und ihrem Klassenlehrer um 11.00 Uhr vor dem Holiday-Inn-Hotel. Nach ausgiebiger Aufwärmphase fiel um 12.00 Uhr der Startschuss. 170 Läufer/-innen nahmen das Rennen auf.
Die Eltern unterstützten ihre Kinder lautstark. airportrun2011logoVon der Spitze weg lief Steve Schreiber ein kluges und engagiertes Rennen, das er schließlich gewann. Alle Schüler/-innen liefen couragiert und zeigten eine tolle Laufleistung.

Einige Fotos finden Sie hier in unserer Fotogalerie.

(K. Rohde)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
März 2011 Jubiläumsjahr 2011: 40 Jahre IGS Linden

Das gesamte Programm

>> 150 Jahre Junges Linden, das Programm für das Jahr 2011. pdf, 88 kb
>> 40 Jahre IGS Linden, das Programm für das Jahr 2011. pdf, 10 kb
>> Jubiläumsangebote - T-Shirts und anderes - für die Fans der IGS Linden. pdf, 26 kb
>> "Urbane Choreografien" - ein Projekt zum Jubiläum - 40 Jahre IGS Linden. pdf, 19 kb
>> Presse-Information: Projektwoche 21.-25.2./ Veranstaltungen im März, 234 kb

In diesem Jahr lohnt sich immer wieder der Blick auf die aktuelle Homepage

>> viel mehr auf der Homepage der IGS Linden
 
30.03.2011 5. Jahrgang schlägt sich tapfer beim Hallenfußballturnier

Am Mittwoch, den 30.03.2011, beteiligte sich der 5. Jahrgang am Hallenfußballturnier für Schulklassen der Jahrgänge 1999 - 2000. Sechs Schulmannschaften zeigten technisch versierten Hallenfußball. Häufig wurde erfolgreich "One-Touch-Fußball" gespielt. Alle Schulmannschaften kämpften engagiert und fair um den Einzug ins Finale.
Die Spiele waren abwechslungsreich, keine Mannschaft dominierte eindeutig, der Finaleinzug war lange Zeit spannend. Unsere Mannschaft zeigte eine kompakte Mannschaftsleistung und schied etwas unglücklich aus. Das Team spielte schönen Fußball. Was fehlte, war ein echter "Knipser".

Sehen Sie einige Eindrücke hier in unserer Fotogalerie.

(K. Rohde)

>> Bericht auf der Homepage der IGS Linden
 
30.03.2011 Solaranlage vom Dach der IGS gestohlen

n einer Nacht Ende März (2011) wurde doch tatsächlich die Solaranlage der IGS Linden vom Dach der Schulsporthalle gestohlen. Darüber und über den entstandenen großen materiellen Schaden berichten ausführlich die hannoverschen Tageszeitungen, die HAZ (siehe hier als pdf) und die Neue Presse (siehe hier als pdf).

 
26.03.2011 Tag der Offenen Tür 2011

Der alljährlich stattfindende "Tag der Offenen Tür" war auch am Samstag, den 26.3.2011, eine große Informationsbörse und eine bunte Selbstdarstellung der Schule für Eltern und andere Interessierte (hier das Programm). Sehen Sie Eindrücke in unserer Fotogalerie.

 
26.03.2011. 09:00 - 13:00 Tag der offenen Tür am 26.03. ab 9:00 Uhr : Die IGS Linden stellt sich vor

Der Tag der offenen Tür am 26. März steht im Zeichen des 40jährigen Bestehens der IGS Linden. Die Schule möchte am Samstag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr nicht nur Eltern und Kinder des künftigen 5. Jahrgangs informieren und begrüßen, sondern auch interessierten Besuchern einen Überblick über die Entstehung ihres Profils, über ihr Programm und ihre verschiedenen Bereiche geben. Schüler und Lehrer aus allen Jahrgängen präsentieren Ergebnisse aus Unterricht, Projektarbeit und Schulleben.
Schülerinnen und Schüler der IGS Linden stehen wieder am Eingang bereit, um Eltern und Kinder in kleinen Gruppen durch die Schule zu führen. Nichts ist glaubwürdiger und authentischer als Schülerinnen und Schüler, die über Lernen und Leben aus ihrer eigenen Erfahrung in ihrer Schule berichten
Die Eltern erhalten Auskunft, auf welchem Weg ihre Kinder die verschiedenen Abschlüsse bis hin zum Abitur an der IGS Linden erreichen können.

Die unterschiedlichen Neigungs- und Schwerpunktklassen, die im nächsten 5. Jahrgang angeboten werden und zwischen den die Schüler bei der Anmeldung wählen können, werden vorgestellt.

Interessant ist noch, was die derzeitigen 5. Klassen bieten, um die Kinder aus dem 4. Jahrgang zu informieren und für die IGS Linden zu werben:
5a: Zirkus im Pueblo
5b: Nachrichten von Schülern für Schüler im Filmraum
5c: Traumschule: Modelll und Geschichten in der Bibliothek
5d: Sportquiz zu jeder vollen Stunde und „Ausstellung Kinderrechte“
5e: Singen und Instrumentalmusik im Musikraum
5f: Mitmachangebote: Was lernst du im 5. Jahrgang? In U 14

Leider gibt es zu diesen Angeboten keine Angaben zur Uhrzeit – was man aber sicher zu sagen kann, ist, dass Fotographen immer reizvolle Motive finden, da die genannten Veranstaltungen sich über den Tag verteilen.
Stände u.a.: Tansania-AG, Albatros, Sek.II, SER
Events: Streitschlichter, Samba-AG
Nach einer offenbar vorläufigen Aufstellung zum Bühnenprogramm im Foyer tritt Vamos Sambar um 12.00 Uhr und die Tanzschule Amaro mit Hiphop – Dance um 12.30 Uhr auf

 
17.03.2011 5. Jahrgang präsentiert Arbeitsergebnisse am Antirassismustag

Unter dem Motto „Aufeinander zugehen – gemeinsame Wege finden“ haben die Schüler/-innen des 5. Jahrganges vor und während des Antirassismustages am 17.3.2011 in ihren Klassen an unterschiedlichen Themen gearbeitet:

T. Ben Jelloun: „Papa, was ist ein Fremder?“

Kinderrechte: Aufbruch in ein neues Land

Fremd und abgelehnt: „Die Weisheit der Eule“ - „Du bist so schön anders“ - „Erste Kontakte“

Die Arbeitsergebnisse wurden in der Aula präsentiert. Zwei Schülerinnen der 5c moderierten die Veranstaltung. Die Aktion „Jetzt reicht’s“ eröffnete die Präsentation. Rollenspiele, Standbilder, szenische Darstellungen, Pantomime, Geschichten, Lieder und eine Ausstellung bildeten die Inhalte des abwechslungsreichen Programmes.

Schauen Sie auch in unsere Fotogalerie.

(K. Rohde)

 
17.03.2011. 16:00 - 18:30 Podiumsdiskussion der IG BCE: Wir zeigen Rassismus und Rechtsextremismus die Rote Karte
Der IG BCE Bezirk Hannover veranstaltet im Rahmen der diesjährigen "Wochen gegen Rassismus" am 17. März 2011 eine Podiumsdiskussion
Ort: Hauptverwaltung der IG BCE Hannover
Zeit: 16:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Thema: "Wir zeigen Rassismus und Rechtsextremismus die Rote Karte"
Podiumsteilnehmer:
· Altin Lala, Fußballspieler von Hannover 96
· Giovanni Pollice, Leiter der Abteilung Migration/Integration
· Mustafa Erkan, Fußball-Schiedsrichter
 
17.03.2011 „Schule ohne Rassismus" - Projekttag an der IGS Linden
Die IGS Linden ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und will jährlich einen Aktionstag zu dem Thema veranstalten.
Auf der letzten Gesellschaftskonferenz wurde angeregt diesen Tag wieder stärker für Projekte zu nutzen. Einige Jahrgänge haben auch schon Ideen entwickelt oder sich für ein Projekt angemeldet.

Dieses Jahr findet der Tag am Donnerstag, den 17. März 2011 statt. Hier nun eine Übersicht über bislang geplante Aktivitäten:

5. Jg. Stammgruppenbezogene Projekte
Belegung der Aula
Thema: Aufeinander zugehen – gemeinsame Wege finden
T. Ben Jelloun: Papa, was ist ein Fremder?
Projekt Kinderrechte
Gewaltprävention: Wenn der Körper spricht: Jetzt reicht`s. Nein heißt nein!
Ansprechpartner/innen: A. Drescher, W. Pruisken, K. Rohde
Zum Begriff Stammgruppe: In der IGS Linden bezeichnet man eine Klasse als Stammgruppe. Jede Stammgruppe hat zwei Stammlehrkräfte.

6. Jg. Thema: Kinder in der einen Welt
Planung mit dem Agenda-Büro der LH Hannover, Media 21 und dem
MPZ mit Rolf Knobloch
Ansprechpartner/innen: alle Stammlehrer/innen

7. Jg. Thema: Behinderung
Am 17. März stehen in der Sport-Halle 2 dem Jahrgang 20 Rollstühle (mit
Unterstützung des Behinderten-Sportverbandes) und 2 Goalbälle (Organisation durch den Jahrgang) zur Verfügung.
Ansprechpartnerin: Jutta Rosenbach

8. Jg. Thema: Protest-Songs
Ansprechpartnerin: Anne Reinke

9. Jg. Projekttag in Zusammenarbeit mit dem DGB: Nazis heute und 1931.
Zu dieser Zeit gibt es eine Ausstellung in der VHS: Nazis heute – und 1931 auf dem Weg in die NS-Diktatur
Ansprechpartner: Olaf Klein, Edgar

 
Sa, 26.03.2011. 09:00 - 13:00 IGS Linden - Tag der Offenen Tür
Die IGS Linden will für die nachwachsende Generation Bildung ganzheitlich und zukunftswirksam gestalten. Dabei sollen sowohl die persönlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und Erwachsenen als auch die Anforderungen der Gesellschaft
berücksichtigt werden. Wir verstehen uns als Schule der Vielfalt!
An diesem „Tag der Offenen Tür“ können sich alle Interessierten einen Eindruck davon verschaffen, wie dieser Anspruch umgesetzt wird.
Sie sind herzlich eingeladen !

Die IGS Linden lädt zum „Tag der Offenen Tür“ sehr herzlich ein.
Zeit: Samstag, der 26. März 2011, von 9 bis 13 Uhr
Ort: Hauptgebäude, Am Lindener Berge 11

Dort können unsere Gäste die Gebäude der Jahrgänge 5/6 und der Jahrgänge 7-10 besichtigen und sich über den Unterricht informieren. Sie können selber mitmachen, schauen, erzählen und zuhören.
An diesem Vormittag wird es besondere Aktivitäten geben, die das Schulleben unserer Ganztagsschule exemplarisch darstellen. Das pädagogische Konzept der Schule wird erläutert. Der Schulelternrat und auch der Förderverein werden ihre erfolgreiche Arbeit
darstellen und zu Gesprächen einladen.
Wer zwischendurch mal eine Stärkung braucht, kann sich in der Cafeteria, unserer Mensa oder bei Köstlichkeiten aus dem Partnerland Tansania stärken.
Im Hauptgebäude werden Sie ausführlich über die pädagogische Arbeit der neuen 5. Klassen mit den individuellen Schwerpunkten informiert. Hierbei stehen Ihnen die zukünftigen Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen für Auskünfte zur Verfügung.
Auch die Fachbereiche, die Sekundarstufe II, der Beratungsbereich und viele andere Gruppen und Klassen werden sich mit interessanten Projekten darstellen.
Die IGS Linden bietet seit Jahren Integrationsklassen an und befindet sich nun auf dem Weg zur inklusiven Schule – einer Schule für Alle! Auch hierüber informieren wir Sie gerne.
Zur Orientierung bieten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 Führungen durch die Räumlichkeiten an und freuen sich über viele interessierte und fröhliche Gäste.
Wenn um 13 Uhr der "Tag der Offenen Tür" beendet sein wird, dann konnten Sie als unsere Gäste das Besondere der IGS Linden erfahren, d.h. die Freude am gemeinsamen Tun, die Lust und Kompetenz der Mitwirkenden an der Weiterentwicklung der IGS Linden.
Wir freuen uns auf Sie!

Susanne Günther (Didaktische Leitung)

 
09.03.2011, PM Erfolgreich angelaufene neue Integrierte Gesamtschulen werden zugunsten eines nicht ausgereiften Oberschul-Konzeptes in ihrer Arbeit eingeschränkt

Infostand zum Erhalt der IGSen: 15.03.2011 um 12.45 Uhr
Wirtschaftsministerium, Ecke Leinstraße/Markthalle, 30159 Hannover

IGS Badenstedt, Doris Koepke, Vorsitzende des Schulelternrates

Seit Regierungsübernahme der CDU/FDP im Jahr 2003 war die Neugründung von Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen ausgeschlossen und untersagt. Auf Druck von Opposition, Eltern, Lehrern und Gewerkschaften wurde das so genannte Errichtungsverbot 2008 gelockert. Zu den Gründungsvoraussetzungen der neuen Gesamtschulen gehört seitdem ein 5-zügiger Start mit mindestens 28 Kindern pro Klasse sowie eine Prognose der Schülerzahlen für 10 Jahre. Trotz dieser hohen Errichtungshürden konnten aufgrund des mehrheitlichen Elternwillens (Umfragewerte müssten hier dokumentiert werden) 2009 die IGS Stöcken, 2010 die IGS Badenstedt und die IGS Büssingweg gegründet werden.

Am 04.03.2011 hat der Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktion (CDU/FDP) angenommen, der einschneidende Änderungen des niedersächsischen Schulwesens vorsieht. Dabei geht es vor allem um die Gründungsvoraussetzungen der von der Landtagsmehrheit und der Landesregierung geplanten neuen Oberschulen als Ergänzung zu den vorhandenen Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Integrierte Gesamtschule, Förderschule. Oberschulen können demnach bis 2015 ohne Mindestzügigkeit gegründet werden, eine Pflicht zur Prognose von Schülerzahlen besteht nicht. Die Gesamtschulen müssen weiterhin eine Prognose über 10 Jahre vorlegen und die 5-Zügigkeit erfüllen. Die Klassenfrequenz soll auf 24 Schüler abgesenkt werden.

In der Planung des Kultusministeriums sind für die Jahrgänge 6 und 7 an den neuen Gesamtschulen keine weiteren Stunden für den Ganztag vorgesehen, obwohl der Ganztagsbereich zum Konzept der Gesamtschulen gehört, da das soziale Lernen ein pädagogischer Schwerpunkt dieser Schulform ist.
Diese Regelung hat einschneidende Konsequenzen und verunsichert die Eltern der neuen Gesamtschulen, da sie ihnen Planungssicherheit nimmt. Sie beinhaltet eine klare Benachteiligung, da sie dem Konzept der Integrierten Gesamtschule widerspricht.

In seiner Regierungserklärung vom 09.11.2010 weist Althusmann den Vorwurf der Benachteiligung der IGS zurück. Dabei verweist er lediglich auf eine Vielzahl von Funktionsstellen und damit Beförderungsmöglichkeiten, auf hohe Anrechnungsstunden und komfortable Arbeitszeitregelungen. Das Ganztagsangebot der IGSen erster Generation bezeichnet er als bewusst privilegiert, um Eltern damit zu locken. Für die Oberschule hingegen scheint das Ganztagsangebot kein Köder zu sein: „Wenn die Landesregierung nach Maßgabe des Landeshaushalts den Einstieg in die teilweise gebundene Ganztagsschule (in der Oberschule) beginnt, dann ist das gut investiertes Kapital zum Wohle der Zukunft unseres Landes“

Wir sind der Meinung:

Es kann und darf nicht sein, dass der Ganztagsbereich so unterschiedlich gewertet wird: Als Lockmittel bei den Gesamtschulen, jedoch als Investition in die Zukunft des Landes bei den Oberschulen.

Die Gründe für den hohen Bedarf an Ganztagsschulen sollten einem Kultusminister nicht fremd sein. Viele Kinder der neuen IGSen werden ohne Ganztagsangebote den Nachmittag auf der Straße, vor dem Fernseher oder vor dem PC verbringen. Der Ganztagsbereich ist Kernbereich des sozialen Lernens und gesellschaftlichen Handelns von Schule. Gerade die Gesamtschulen leisten hier hervorragende Arbeit: Bereitstellung einer warmen Mahlzeit für alle Schüler, sinnvolle Nachmittagsangebote, Fortführung der schulischen Aktivitäten des Vormittags.

Gerade auch für Schulen, die viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund beschulen, ist der Ganztagsbereich von besonderer Bedeutung. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Angebote und Unterstützung kennen zu lernen und zu erfahren, die ihnen ohne das Ganztagsangebot verwehrt blieben. Gerade im Bereich des Ganztags findet bereits jetzt soziales Miteinander und Integration statt.

Wir unterstützen Herrn Althusmann in seiner Forderung nach Stabilität und Kontinuität in der Schulpolitik der Länder – die Kürzung der Förderung des Nachmittagsangebotes bei den neu gegründeten IGSen bewirkt jedoch genau das Gegenteil.

Kultusminister Althusmann erklärt, dass man darüber reden müsse, warum gerade in den Ballungsgebieten an den neuen IGSen so wenig Kinder mit Gymnasialempfehlung angemeldet würden, obwohl der Anteil dort sehr hoch sei. Uns verwundert es nicht, denn das Kultusministerium selbst verwehrte den neuen IGSen bei Gründung die gymnasiale Oberstufe für längere Zeit.

Des Weiteren sieht der Gesetzentwurf vom 04.03.2011 eine sukzessive Auflösung der Kooperativen Gesamtschulen vor, Neugründungen dieser Schulform sind nicht mehr zulässig. Nach Mitteilung des Kultusministeriums im Rechtsausschuss vom 02.03.2011 darf eine Oberschule mit Oberstufe nur eingeführt werden, wenn eine Gesamtschule (IGS) aufgelöst wird.

Landtagsjuristen hatten darauf hingewiesen, dass die 5-Zügigkeit bei der Gründung von Gesamtschulen im krassen Widerspruch zur nicht festgelegten Zügigkeit der Oberschule steht und damit verfassungsrechtliche Bedenken in der Gleichberechtigung bestehen.
Es hat den Anschein, dass die Einführung der Oberschule auf Kosten der bereits erfolgreich arbeitenden neuen Gesamtschulen und zu Lasten der dort beschulten Kinder geht.

Für den Schulelternrat der IGS Badenstedt Doris Koepke, Schulelternratsvorsitzende / Rückfragen ggf. bitte an DorisKoepke@arcor.de oder mobil: 0162-6168200
>> Presseerklärung des Schulelternrates der IGS Badenstedt, pdf, 116 kb
>> Brief des Schulelternrates der IGS Badenstedt an den Kultusminister Herrn Althusmann, pdf, 55 kb
 
09.03.2011, PM Erfolgreich angelaufene neue Integrierte Gesamtschulen werden zugunsten eines nicht ausgereiften Oberschul-Konzeptes in ihrer Arbeit eingeschränkt

Infostand zum Erhalt der IGSen: 15.03.2011 um 12.45 Uhr
Wirtschaftsministerium, Ecke Leinstraße/Markthalle, 30159 Hannover

IGS Badenstedt, Doris Koepke, Vorsitzende des Schulelternrates

Seit Regierungsübernahme der CDU/FDP im Jahr 2003 war die Neugründung von Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen ausgeschlossen und untersagt. Auf Druck von Opposition, Eltern, Lehrern und Gewerkschaften wurde das so genannte Errichtungsverbot 2008 gelockert. Zu den Gründungsvoraussetzungen der neuen Gesamtschulen gehört seitdem ein 5-zügiger Start mit mindestens 28 Kindern pro Klasse sowie eine Prognose der Schülerzahlen für 10 Jahre. Trotz dieser hohen Errichtungshürden konnten aufgrund des mehrheitlichen Elternwillens (Umfragewerte müssten hier dokumentiert werden) 2009 die IGS Stöcken, 2010 die IGS Badenstedt und die IGS Büssingweg gegründet werden.

Am 04.03.2011 hat der Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktion (CDU/FDP) angenommen, der einschneidende Änderungen des niedersächsischen Schulwesens vorsieht. Dabei geht es vor allem um die Gründungsvoraussetzungen der von der Landtagsmehrheit und der Landesregierung geplanten neuen Oberschulen als Ergänzung zu den vorhandenen Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Integrierte Gesamtschule, Förderschule. Oberschulen können demnach bis 2015 ohne Mindestzügigkeit gegründet werden, eine Pflicht zur Prognose von Schülerzahlen besteht nicht. Die Gesamtschulen müssen weiterhin eine Prognose über 10 Jahre vorlegen und die 5-Zügigkeit erfüllen. Die Klassenfrequenz soll auf 24 Schüler abgesenkt werden.

In der Planung des Kultusministeriums sind für die Jahrgänge 6 und 7 an den neuen Gesamtschulen keine weiteren Stunden für den Ganztag vorgesehen, obwohl der Ganztagsbereich zum Konzept der Gesamtschulen gehört, da das soziale Lernen ein pädagogischer Schwerpunkt dieser Schulform ist.
Diese Regelung hat einschneidende Konsequenzen und verunsichert die Eltern der neuen Gesamtschulen, da sie ihnen Planungssicherheit nimmt. Sie beinhaltet eine klare Benachteiligung, da sie dem Konzept der Integrierten Gesamtschule widerspricht.

In seiner Regierungserklärung vom 09.11.2010 weist Althusmann den Vorwurf der Benachteiligung der IGS zurück. Dabei verweist er lediglich auf eine Vielzahl von Funktionsstellen und damit Beförderungsmöglichkeiten, auf hohe Anrechnungsstunden und komfortable Arbeitszeitregelungen. Das Ganztagsangebot der IGSen erster Generation bezeichnet er als bewusst privilegiert, um Eltern damit zu locken. Für die Oberschule hingegen scheint das Ganztagsangebot kein Köder zu sein: „Wenn die Landesregierung nach Maßgabe des Landeshaushalts den Einstieg in die teilweise gebundene Ganztagsschule (in der Oberschule) beginnt, dann ist das gut investiertes Kapital zum Wohle der Zukunft unseres Landes“

Wir sind der Meinung:

Es kann und darf nicht sein, dass der Ganztagsbereich so unterschiedlich gewertet wird: Als Lockmittel bei den Gesamtschulen, jedoch als Investition in die Zukunft des Landes bei den Oberschulen.

Die Gründe für den hohen Bedarf an Ganztagsschulen sollten einem Kultusminister nicht fremd sein. Viele Kinder der neuen IGSen werden ohne Ganztagsangebote den Nachmittag auf der Straße, vor dem Fernseher oder vor dem PC verbringen. Der Ganztagsbereich ist Kernbereich des sozialen Lernens und gesellschaftlichen Handelns von Schule. Gerade die Gesamtschulen leisten hier hervorragende Arbeit: Bereitstellung einer warmen Mahlzeit für alle Schüler, sinnvolle Nachmittagsangebote, Fortführung der schulischen Aktivitäten des Vormittags.

Gerade auch für Schulen, die viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund beschulen, ist der Ganztagsbereich von besonderer Bedeutung. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Angebote und Unterstützung kennen zu lernen und zu erfahren, die ihnen ohne das Ganztagsangebot verwehrt blieben. Gerade im Bereich des Ganztags findet bereits jetzt soziales Miteinander und Integration statt.

Wir unterstützen Herrn Althusmann in seiner Forderung nach Stabilität und Kontinuität in der Schulpolitik der Länder – die Kürzung der Förderung des Nachmittagsangebotes bei den neu gegründeten IGSen bewirkt jedoch genau das Gegenteil.

Kultusminister Althusmann erklärt, dass man darüber reden müsse, warum gerade in den Ballungsgebieten an den neuen IGSen so wenig Kinder mit Gymnasialempfehlung angemeldet würden, obwohl der Anteil dort sehr hoch sei. Uns verwundert es nicht, denn das Kultusministerium selbst verwehrte den neuen IGSen bei Gründung die gymnasiale Oberstufe für längere Zeit.

Des Weiteren sieht der Gesetzentwurf vom 04.03.2011 eine sukzessive Auflösung der Kooperativen Gesamtschulen vor, Neugründungen dieser Schulform sind nicht mehr zulässig. Nach Mitteilung des Kultusministeriums im Rechtsausschuss vom 02.03.2011 darf eine Oberschule mit Oberstufe nur eingeführt werden, wenn eine Gesamtschule (IGS) aufgelöst wird.

Landtagsjuristen hatten darauf hingewiesen, dass die 5-Zügigkeit bei der Gründung von Gesamtschulen im krassen Widerspruch zur nicht festgelegten Zügigkeit der Oberschule steht und damit verfassungsrechtliche Bedenken in der Gleichberechtigung bestehen.
Es hat den Anschein, dass die Einführung der Oberschule auf Kosten der bereits erfolgreich arbeitenden neuen Gesamtschulen und zu Lasten der dort beschulten Kinder geht.

Für den Schulelternrat der IGS Badenstedt Doris Koepke, Schulelternratsvorsitzende / Rückfragen ggf. bitte an DorisKoepke@arcor.de oder mobil: 0162-6168200
>> Presseerklärung des Schulelternrates der IGS Badenstedt, pdf, 116 kb
>> Brief des Schulelternrates der IGS Badenstedt an den Kultusminister Herrn Althusmann, pdf, 55 kb
 
10.03.2011, 19:30 Uhr Prof. Heiko Geiling: "Lindens Wandel: Blick zurück und nach vorn"

in der Cafeteria der IGS Linden (Beethovenstraße 5, Eingang über den Hof.

Veranstalter sind das FZH Linden, die IGS Linden und die Projektgruppe "150 Jahre junges Linden".

Der Eintritt ist frei.

Der Politologe Prof. Heiko Geiling analysiert Lindens sozial-kulturellen und politischen Wandel in 10-Jahres-Schritten.

Was war Linden vor 50, 40, 30, 20 und 10 Jahren und was ist es heute?

Wie haben sich die Bevölkerung und wie die Wahlergebnisse entwickelt?

Was waren die großen Themen und Trends?

Historische Fotos aus diesen Jahrzehnten lassen die Epochen wieder lebendig werden.

 
04.03.2011 Loccumer Erklärung der niedersächsischen Schulleiterinnen und Schulleiter

Loccumer Konferenz der niedersächsischen Schulleiterinnen und Schulleiter an Gesamtschulen vom 2. bis zum 4. März 2011

Mit der Loccumer Erklärung 2011 bekräftigen die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Gesamtschulen ihre in der Loccumer Erklärung vom März 2010 und in der Jeddinger Erklärung vom 26.11.2010 (vgl. Anlage) formulierte Forderung zur Genehmigung eines teilgebundenen Ganztagsangebots für die seit 2009 neu eingerichteten Gesamtschulen.

Solange diese Genehmigung verwehrt wird, müssen die neu gegründeten Gesamtschulen mit Ganztagsstunden im Rahmen des Grundzuschlags für offene Ganztagsschulen angemessen ausgestattet werden.
Zurzeit nehmen an den Schulen in jedem Jahrgang 145 bis 150 Kinder an mindestens zwei Tagen in der Woche Angebote im Ganztagsbereich wahr.

Nach Aussage des Kultusministeriums soll es an den neuen Gesamtschulen nach wie vor bei der Grundausstattung von 2,5 Stunden, ausschließlich für den Jahrgang 5, bleiben. Einen Zuschlag für den 6. Jahrgang soll es erst nach einer drei- bis vierjährigen "Karenzzeit" geben.

Geld für die Bereitstellung des Grundzuschlags für 2 Jahrgänge ist im Etat des Kultusministeriums offensichtlich vorhanden, da die neue Schulform "Oberschule" sofort Mittel für den teilgebundenen Ganztag bekommen soll.

Werden den neuen Gesamtschulen die Mittel für weitere Jahrgänge jetzt nicht zur Verfügung gestellt, können die Schulen ihr offenes Ganztagsangebot, das vom Kultusministerium auf der Grundlage der eingereichten Konzepte genehmigt worden ist, nicht weiter umsetzen. Durch die "Karenzzeit" ist die Aufrechterhaltung des Ganztagsangebots im Schuljahr 2011/12 an den neu eingerichteten Gesamtschulen massiv gefährdet.

Loccum, 4. März 2011 - Anlage: Jeddinger Erklärung vom 26.11.2010

>> Loccumer Erklärung der Schulleitungen der niedersächsischen Gesamtschulen, pdf, 37 kb
 
26.11.2010 Jeddinger Erklärung der niedersächsischen Schulleiterinnen und Schulleiter

Jeddinger Konferenz der niedersächsischen Schulleiterinnen und Schulleiter an Gesamtschulen

In der gegenwärtigen bildungspolitischen Situation bemühen sich die Landesregierung, die Oppositionsparteien im Landtag, die Verbände im Bildungsbereich, die kommunalen Spitzenverbände und der Landeselternrat um langfristige und tragfähige Eckpunkte einer zukünftigen Schulstruktur in Niedersachsen.
Die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Gesamtschulen erkennen diese Bemühungen an. Sie machen aber darauf aufmerksam, dass die gegenwärtigen Pläne und Überlegungen des Kultusministers zu gravierenden Auswirkungen auf die von Eltern gewünschten und erfolgreich arbeitenden niedersächsischen Gesamtschulen führen:

1) In den Jahren 2009 und 2010 sind 32 neue Gesamtschulen genehmigt worden, 2011 werden noch weitere Genehmigungen folgen. Diese neuen Gesamtschulen sind von ihrem Selbstverständnis und Qualitätsanspruch her gebundene Ganztagsschulen. Die Leiterinnen und Leiter fordern, dass diese neuen Schulen ihr Ganztagsmodell gemäß dem Erlass „Die öffentliche Ganztagsschule“ selbst gestalten können und dass sie gemäß dem Erlass „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen“ mit Lehrerstunden ausgestattet werden. Die unterstützende pädagogische Arbeit von Sozialpädagogen ist integraler Bestandteil der Gesamtschule, daher ist es unverzichtbar, dass jede Gesamtschule adäquat mit Sozialpädagogenstellen ausgestattet wird.

2) In den Veröffentlichungen des Kultusministeriums zur langfristigen Schulstruktur ist die Kooperative Gesamtschule als eigenständige Schulform nicht mehr vorgesehen. Die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Gesamtschulen fordern, dass die bestehenden Kooperativen Gesamtschulen in ihrem Bestand langfristig geschützt sind, im Schulgesetz verankert bleiben und dass es weiterhin die Möglichkeit gibt, neue Kooperative Gesamtschulen zu gründen.

3) In den Verhandlungen des niedersächsischen Kultusministeriums mit den kommunalen Spitzenverbänden ist in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt worden, Integrierte Gesamtschulen können auch vierzügig gegründet werden. Umso erstaunter nehmen die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Gesamtschulen zur Kenntnis, dass der Kultusminister die hohe Hürde der Fünfzügigkeit für die Gründung neuer Integrierter Gesamtschulen nur in Ausnahmefällen verändern will. Die in den 90er Jahren gegründeten vierzügigen Integrierten Gesamtschulen arbeiten nach wie vor sehr erfolgreich und beweisen, dass eine Vierzügigkeit möglich und sinnvoll ist. Wir fordern, dass die Schulträger gerade bei den zurückgehenden Schülerzahlen die Möglichkeit erhalten, vierzügige Integrierte Gesamtschulen zu gründen. Außerdem sollten Kooperative und Integrierte Gesamtschulen als ersetzende Schulformen geführt werden können, wenn die Schulträger dies wünschen.

4) Die Leiterinnen und Leiter der niedersächsischen Gesamtschulen begrüßen die Ankündigung des Kultusministers, die 2003 für alle Schulformen erhöhten Klassenobergrenzen zu senken. Sie erwarten allerdings, dass der Kultusminister dabei die Integrierten Gesamtschulen ebenfalls berücksichtigt.

5) Niedersachsen geht bei der Schulzeitverkürzung für Gesamtschulen einen Sonderweg. Die niedersächsischen Gesamtschulleitungen fordern den Kultusminister auf, auf Antrag Möglichkeiten für eine 13-jährige Schulzeit als Regelfall für die Gesamtschulen zu eröffnen, die von ihrem Schulkonzept her auf die längeren Schulzeiten ausgerichtet sind.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter der niedersächsischen Gesamtschulen erwarten, dass ihre Vorschläge bei der zukünftigen Diskussion beachtet werden.

Jeddingen, 26.11.2010

 
09.03.2011 Wahlen für Eltern & Schüler: WP und 2. Fremdsprache

Bald stehen für Eltern bzw. ihre Kinder Wahlen an:
Sie müssen sich ggf. für eine zweite Fremdsprache (betrifft das kommende 6. Schuljahr) bzw. für Wahlpflichtunterricht (WP) entscheiden (betrifft das kommende 7. und 9. Schuljahr).

Am Mittwoch, den 9. März, findet um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung für das kommende 6. Schuljahr statt. >> Hier gibt's die Einladung.
Interessant könnten auch unsere ausführlichen Empfehlungen für die Wahl einer zweiten Fremdsprache sein (siehe hier).

 
03.03.2011 Lindener Entdeckungen im FAUST

 

Als nun bereits zum dritten Mal im FAUST Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs vor Mitschülern, Eltern und Lehrern ihre kreativen Gruppenarbeiten der Februar-Projektwoche präsentierten, hatte das am vergangenen Donnerstag (3.3.2011) für den Beobachter fast schon den Anstrich des Normalen und Selbstverständlichen – dabei ist die Zusammenarbeit mit dem Lindener Kulturzentrum, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert, nicht einfach selbstverständlich, sondern für die IGS (40 Jahre) ein Glücksfall:
Der manchmal überstrapazierte, geradezu modische Begriff „Vernetzung“ bekommt hier eine ganz konkrete, erfahrbare Bedeutung. Hans-Michael Krüger und Jürgen Liedtke vom FAUST, die auch zur Jury gehörten, führten das Publikum in der gut gefüllten „Warenannahme“ durch das vielfältige Programm der ausgewählten 10 Beiträge (von mehr als 30), die unter dem Motto UNENTDECKTES standen, und holten jeweils die „Macher“ zum verdienten Beifall auf die Bühne.

Eindrücke von der Veranstaltung finden Sie hier in unserer Fotogalerie.

Etliche, höchst unterschiedliche Filme, aber auch Vorträge oder vertonte Diashows luden zu Entdeckungen ein, die thematisch weit gespannt waren. Wenn man etwa aus dem Blickwinkel von Miniaturfiguren Brot als Wüstenlandschaft oder Zigaretten wie ein riesiges, qualmendes Rohr wahrnimmt, fühlt man sich wie auf Gullivers Reisen in einer fremden Welt. Ähnlich überraschend sind die Blicke in die verwaisten Dachböden der beiden Schulgebäude in der Beethovenstraße, die ein verwunschenes Eigenleben zu führen scheinen; und u.a. kam auch der wunderschönen Lehrer-Toilette die Ehre zu, entdeckt zu werden...

Auffällig aber die Mehrzahl von Arbeiten, bei denen Menschen „entdeckt“ werden – oder auch „unentdeckt“ bleiben.

Eine Entdeckung waren die „Helden im Alltag“, z.B. bei der Bahnhofs-Mission, deren Offenheit und Bescheidenheit die interviewenden Schüler/innen sichtlich beeindruckte. Das gilt auch für die blinde junge Frau, die über die täglichen Herausforderungen (ohne Blindenstock, mit dem sie sofort als Behinderte identifiziert würde) ganz entspannt erzählte, während Leonard Röthemeyer im gefilmten Selbstversuch eben jene Hürden (mit Blindenstock) nur mit Mühe meisterte.

Der Vortrag über Menschen mit Down-Syndrom dagegen lebte weniger von den ohne Zweifel interessanten Bildern und Informationen über Trisomie 21, sondern von dem persönlichen Bericht Stephanie Heins, deren Bruder diesen Gendefekt hat: Da – das merkte der Zuhörer sehr schnell – erzählte eine junge Frau gleichzeitig berührend und selbstbewusst vom Leben, die dessen Extreme des Leides und der Freude schon intensiv kennengelernt hat. Etwas davon spiegelte sich auch in den bemerkenswert gut fotografierten Gesichtern wider, die zu „Unentdeckten Lebensmelodien“ zusammengestellt wurden; hier nahm nicht nur das Optische gefangen, sondern auch die von Lilia Saenger live dazu am Klavier vorgetragenen „Melodien“, ihre eigene (!) Musik – teils melancholisch perlend, teils auch schmerzlich aufbrausend.

Das Unentdeckbare schlechthin ist der Tod. Der Urfrage nach dem, was nach diesem Tod kommt, stellte sich eine Gruppe auf unterhaltsame, aber nicht nur unernste Weise: Statements von Passanten, Diskussionen im Wohnzimmer, Visionen. Der Teufel im Treppenhaus und der himmlische Engel in den Herrenhäuser Gärten werden in Erinnerung bleiben...

Zwei Beiträge schließlich beschäftigten sich mit dem eigenen oder fremden Ich. Mysteriös entsteigt „Das unentdeckte Selbst“, fast mumienhaft verpackt, langsam seinem Gefängnis in Form einer Truhe, um dann mit seinen dunklen Seiten konfrontiert zu werden; schließlich flüchtet es regelrecht wieder zurück in die Kiste. War dieser Film, sozusagen als Mystery-Thriller, noch konsumierbar, galt das in keiner Weise vom gewagtesten Beitrag des späten Nachmittags, den Zara Freudenberg und Johannes Hoff vorstellten: In „Geheimnisse von Zania“ gab es minutenlang ausschließlich mit unbewegter Kameraeinstellung aufgenommene, einfach nur geradeaus schauende Menschen zu beobachten, sichtbar vom Scheitel bis zur Schulter – und nackt: nicht nur ohne sichtbare Kleidung, sondern ohne Brille, ohne Schminke, ungekämmt, ohne irgendwelche Attribute von gewollter Schönheit, ohne etwas auszudrücken, etwas zu wollen, etwas darzustellen. Eine nach dem anderen ließ sich so anschauen – und das Publikum sollte nach der Vorstellung der Gruppe „entdecken“, vielleicht etwas bisher an den Gefilmten Unentdecktes, mehr aber noch an sich selber und seinen Gefühlen bei der Konfrontation mit dem „nackten“ Gegenüber. Eine großartige Leistung der Gruppe – die allerdings auf die erhofften verbalen Reaktionen der Zuschauer verzichten musste: Für die eigene emotionale Verwirrung die geeigneten Worte zu finden, und das vor so vielen Menschen, war dann doch zu schwer.

Bei allen Beiträgen, auch bei den nicht im FAUST präsentierten (die Auswahl war halt nötig und hätte auch eine andere sein können), war spürbar, dass sie Produkt eines sowohl konzeptionellen als oft auch künstlerischen Gruppenprozesses waren – ein deutlicher Hinweis für den Erfolg des „Seminarfaches“ im 12. und 13. Schuljahr, das u.a. eben diese Fähigkeit zur Teamarbeit zum Inhalt hat. Die anwesenden Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement dieses Fach betreuen und die Projektwoche organisiert haben (stellvertretend seien hier Stufenleiter Walther Engel und Koordinatorin Brigitte Hüther genannt), dürften zufrieden gewesen sein. Ein anregender Nachmittag war‘s auf jeden Fall. Man darf schon jetzt auf das nächste Jahr gespannt sein.

(M.A.)

 

Die IGS Linden feiert ihr 40 jähriges Jubiläum - mit einem großartigen
Programm.

Kontakt: Christoph Walther, Schulleiter, 168-45594
Do, 03.03., 17:00 Uhr, Unentdecktes - Projektpräsentation, in der FAUST Warenannahme. Zuständig sind die Seminarfachlehrer/innen und die Stufenleitung der Sek.II. Kontakt: Walter Engel. Stufenleiter Sek. II, 168-42130
Brigitte Hüther, Koordinatorin Sek. II, 168-41335
Do, 10.03., 19:30 Uhr, Lindens Wandel (Prof. Heiko Geiling), Sek. II Beethovenstraße
Kontakt: Walter Engel. Stufenleiter Sek. II, 168-42130
Do, 17.03., Projekttag "Schule ohne Rassismus" der Jahrgänge 5 - 9 im Hauptgebäude.
Kontakt: Edgar Ojemann, FB-Leitung Gesellschaft / Sport, 168-42906

Sa, 26.03., 09:00 - 13:00, IGS Linden: Tag der Offenen Tür im Hauptgebäude
Kontakt: Susanne Günther, Didaktische Leiterin, 168-45720
Erich Schuler, Stufenleiter Sek. I, 168-43283

>> 40 Jahre IGS Linden, das Programm für das Jahr 2011. pdf, 10 kb

Projektwoche 21. - 25. Februar

Von Montag, den 21.2., bis Freitag, den 25.2.2011, findet die Winter-Projektwoche in der IGS Linden statt. Wie jedes Jahr gibt es eine Vielzahl von vor allem jahrgangsbezogenen Projekten. Zwei davon seien hier besonders erwähnt, weil
sie inzwischen zu einer guten Tradition geworden sind:
Im 8. Jahrgang findet ALBATROS statt, bei dem eine Woche lang die gesamten Abläufe eines Betriebes (von Planung über Produktion bis zu Kantine und Verkauf) in den Räumen der Schule, vor allem im AWT-Bereich, simuliert werden. In diesem Jahr heißt das Endprodukt
Ultimativer Topfuntersetzer - mit italienischem Design.
Für den 12. Jahrgang stellt die Woche einen wesentlichen Teil ihres Unterrichtes im Seminarfach dar. Zu einem Oberthema - diesmal: UNENTDECKTES - suchen sich Gruppen von 4-5 Schüler/innen selbstständig Projektthemen, bearbeiten sie und präsentieren ihr Ergebnis (z.B. Vortrag, Ausstellung, Video) am Freitag der Woche.
Ausgewählte Gruppen zeigen ihre Arbeitsergebnisse dann am Donnerstag, den 3.3., 17.00 Uhr, den Eltern, die wir hiermit herzlich einladen, und der Lindener Öffentlichkeit auf dem FAUST-Gelände (Warenannahme).

Kontakt: Susanne Günther, Didaktische Leiterin, 168-45720
Erich Schuler, Stufenleiter Sek. I, 168-43283
Dieter Schweimler, Fachbereichsleitung AWT, 168-45851

>> Presse-Information: Projektwoche 21.-25.2./ Veranstaltungen im März, 234 kb
 
26.01.2011 Der Landeselternrat lehnt den vorliegenden Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/FDP "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" ab.
10.02.2011, HAZ

>> Beschluss des Landeselternrates vom 26.01.2011, pdf, 61 kb Das Plenum des 12. Landeselternrates Niedersachsen hat nach Erörterung und Beschlussfassung in der 16. Sitzung am 14.01.2011 folgenden Beschluss gefasst: Der Landeselternrat lehnt den vorliegenden Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/FDP "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" ab.

 

Grundsätzlich hat der Landeselternrat keine Einwände gegen ein vielfältiges Schulangebot. Die Einführung einer weiteren neuen Schulform "Oberschule" erscheint aber völlig überflüssig, da die Beschreibung der "Oberschule" im Gesetzentwurf im Wesentlichen der Beschreibung der jetzigen KGS, der erst kürzlich abgeschafften nach Schuljahrgängen gegliederten KGS und der kooperativen Haupt- und Realschule gleicht. So schafft die "Oberschule" kein neues Bildungsangebot. Der LER lehnt deshalb die neue Schulform ab..... .

  Der Landeselternrat hält an den folgenden Forderungen fest:
 

" Senkung der Mindestzügigkeit von Gesamtschulen auf vier, in Ausnahmefällen auf drei Züge.
" Lockerung der Verpflichtung für die Schulträger, neben der Gesamtschule sämtliche Schulformen vor Ort anbieten zu müssen.
" Das Abitur an den Gesamtschulen kann wahlweise nach 8 oder 9 Schuljahren erworben werden.
" Inklusion: Schon seit einigen Jahren steht der Einstieg in die inklusive Beschulung auf der Tagesordnung. Die Umsetzung der UN-Beschlüsse ist eine der vordringlichen Aufgaben im Bildungsbereich. Eine Umsetzung war ursprünglich für das Schuljahr 2011/2012 geplant. Der vorliegende Gesetzentwurf geht in keiner Weise auf dieses Thema ein. Der Landeselternrat fordert das Kultusministerium deshalb nachdrücklich auf, sehr zeitnah einen Gesetzentwurf für die Umsetzung der inklusiven Beschulung zum Schuljahr 2012/13 vorzulegen und die entsprechenden Verbände zu beteiligen. >> Landeselternrat

 
08.12.2010, 10:30 Uhr Ein dringender Appell an alle Eltern, Lehrkräfte und Freunde guter Schulen!

Was hat die geplante neue Oberschule mit dem Volksbegehren für gute Schulen zu tun?

>> Volksbegehren und Oberschule - ein Text von Dieter Galas - als pdf, 12 kb

Wird unsere Initiative durch die Einführung einer neuen Schulform beeinträchtigt? Wird dem Volksbegehren mit dem Hinweis darauf, die neue Oberschule sei doch ein großer Schritt in Richtung IGS, vielleicht sogar der Wind aus den Segeln genommen? Diese Fragen beschäftigen uns intensiv, seit Kultusminister Bernd Althusmann im November die Katze „Oberschule“ aus dem Sack gelassen hat.

Im Anhang findet ihr einen Text von Dieter Galas, in dem er diesen Fragen nachgeht. Sein Fazit ist eindeutig: Das Volksbegehren hat durch die Einführung einer neuen Schulform nichts an Aktualität verloren. Die neue Oberschule wird selbst im besten denkbaren Fall noch lange keine IGS sein, wie Eltern und Lehrkräfte sie sich wünschen: Ein langes gemeinsames Lernen soll an diesen Schulen möglich sein, bleibt letztendlich aber vom guten Willen des Schulvorstandes abhängig; das demotivierende Sitzenbleiben im Sekundarbereich I bleibt erhalten; ebenso die traditionelle Form der Leistungsbewertung.

Während der beiden „Bildungsgipfel“ im November wurde darüber hinaus klar, dass der Kultusminister nicht das Standvermögen hat, dem liberalen Koalitionspartner zu trotzen und die Fünfzügigkeit für IGS-Neugründungen aufzuheben. Auch von der Rücknahme des „Turbo-Abiturs“ für IGSen spricht mittlerweile keiner mehr. Wenn unser Volksbegehren keinen Erfolg haben sollte, hält niemand mehr die unselige Entwicklung auf: Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zur Bildungspolitik wurde bereits wieder ein erneutes Errichtungsverbot für IGSen angesprochen.

Wenn nicht endlich mehr Eltern aufwachen und die Interessen ihrer Kinder selbst in die Hand nehmen, fahren wir das Volksbegehren vor die Wand. Im Moment sieht es ganz danach aus: Die Unterschriftenzahlen steigen nur langsam, und die verbleibende Zeit bis zum 2. Mai 2011 wird nur dann noch reichen, wenn Eltern und auch Lehrkräfte endlich ihrer anscheinend grenzenlosen Leidensfähigkeit abschwören und aktiv werden!

Dies ist ein eindringlicher Appell aller Initiatoren des Volksbegehrens: Nutzt die Argumentationshilfe im Anhang, geht auf die Straße, zu euren Kollegen, Verwandten und Freunden und sammelt Unterschriften – andernfalls werden wir im Mai ein bitteres Fazit ziehen müssen: Wir alle haben diese Chance für unsere Kinder verbockt!

Eine dennoch schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch
Andrea Hesse
(Pressesprecherin des Volksbegehrens)

 
24.11.2010, 10:30 Uhr Wie David gegen Goliath
Landeswahlleiter legt Frist für das Volksbegehren fest

Hannover, 24. November 2010. Das Volksbegehren für gute Schulen darf noch bis ins kommende Frühjahr hinein Unterschriften sammeln – diesen Endpunkt hat Landeswahlleiter Volker Homuth jetzt im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht. Noch bis zum 2. Mai 2011 haben die aktiven Unterstützer des Volksbegehrens Gelegenheit, die Unterschriftenbögen bei der zuständigen Kommune zur Prüfung einzureichen. Dieser Termin darf auf keinen Fall verpasst werden, da Unterschriften auf zu spät abgegebenen Bögen definitiv verloren sind.
Seiner Bekanntmachung im Ministerialblatt hat der Landeswahlleiter ein Muster des gültigen Unterschriftenbogens beigefügt, das nicht die von der Landesregierung im September beschlossene Änderung des vom Volksbegehren vorgelegten Gesetzentwurfes enthält. Der Musterbogen entspricht exakt dem bislang verwendeten – der Landeswahlleiter hat damit auf die Klage reagiert, die die Initiatoren beim Niedersächsischen Staatsgerichtshof in Bückeburg gegen die Entscheidung der Landesregierung eingereicht haben. Mit ihrer Klage wollen sie erreichen, dass das Volksbegehren für gute Schulen uneingeschränkt für zulässig erklärt wird.
Der Staatsgerichtshof hat Landesregierung und Landtag inzwischen aufgefordert, sich bis zum 15. Januar 2011 zur Klageschrift des Volksbegehrens zu äußern. Dessen Initiatoren fühlen sich ein wenig wie David im Angesicht des Goliath – Eltern, die sich um die Qualität der schulischen Bildung in Niedersachsen, um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit Sorgen machen und seit einem Jahr bei Wind und Wetter auf der Straße Unterschriften sammeln, sehen sich gezwungen gegen die Landesregierung zu klagen, um ihre demokratischen Rechte durchzusetzen.
Mit einem Spendenaufruf werben die Initiatoren des Volksbegehrens in diesen Tagen um Unterstützung für die Finanzierung des Verfahrens vor dem Staatsgerichtshof. Ein
Zurückschrecken vor der Landesregierung kommt für sie trotz der erwarteten hohen finanziellen Belastung nicht in Frage, sehen sie sich doch auch gegenüber den zahlreichen Sammlerinnen und Sammlern von Unterschriften in der Pflicht. Rund 180.000 Menschen in Niedersachsen haben das Volksbegehren bereits mit ihrer Unterschrift unterstützt.
Andrea Hesse
Pressesprecherin
Volksbegehren für gute Schulen
Tel.: 0160 / 902 11 293
Mail: presse@volksbegehren-schulen.de
Internet: www.volksbegehren-schulen.de

177.242 gültige Unterschriften zum 15.11.2010

177.242. gültige Unterschriften hat der Landeswahlleiter zum Stichtag 15.11. gemeldet. Die Daten dazu sind wie gewohnt im Anhang. Diese Mail ist ausschließlich auf die Unterlagen für ganz Niedersachsen beschränkt, um auch noch Platz für eine Pressemitteilung unserer Pressesprecherin zur Festlegung des Endtermins für das VB auf den 02.05.2011 zu haben. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Unterschriften bei den Meldebehörden eingegangen sein.

Die in der unten angehängten Mail erwähnten regionalen Karten sind in Kürze auf der Homepage ( http://www.volksbegehren-schulen.de ) zu finden. Dort kann man auch jetzt schon die beim Staatsgerichtshof eingereichte Klageschrift gegen die eingeschränkte Zulässigkeitserklärung durch die Landesregierung nachlesen.

Insgesamt ist der Zuwachs im letzten Monat leider ein wenig zurück gegangen, aber dafür gibt es in einigen Regionen erfreuliche Entwicklungen (s. Kommentar von Björn Sassenberg). Dies sollte uns alle ermutigen, trotz der dunklen Jahreszeit unser Vohaben beharrlich weiter zu verfolgen. Verschiedene Wahlkreise stehen knapp vor einem 5% - Anteil und einge nähern sich auch deutlich der 10% - Hürde. Vielleicht gibt dies einen Anreiz für kurzfristige lokale/ regionale Ziele. Bevostehende Weihnachtsfeiern und -märkte bieten sicher Möglichkeiten für den Stimmenfang.

Es scheint so, als ob nicht in allen Gemeinden die eingehenden Unterschriften zeitnah gezählt und an den Landeswahlleiter weiter gemeldet werden. Jeder, der für seinen Bereich Unstimmigkeiten bemerkt, sollte bei seiner Gemeinde bzw. seinem Wahlkreisleiter nachfragen und um Auskunft über die eingereichten und die als gültig anerkannten Unterschriften bitten.

Die Ankündigung der Landesregierung mit der Einführung der Oberschule die niedersächsische Schulstruktur langfristig auf ein 2-Säulenmodell umzustellen, beschäftigt natürlich jeden, der sich intensiver mit der Schulpolitik des Landes auseinandersetzt. Was sich konkret daraus ergibt, lässt sich noch nicht in voller Konsequenz absehen, da die Informationen über die Ausgestaltung noch recht vage sind. Vielleicht zeichnet sich nach dem zweiten Bildungsgipfel am 30.11. ein klareres Bild ab.
Eins ist jedoch sicher, die Forderungen des Volksbegehrens werden durch dieses Vorhaben nicht erledigt!

Allen Sammlern und Aktivisten wünschen wir an dieser Stelle einen schönen ersten Advent!

Viele Grüße
Heike Fortmann

Im Widerspruchsverfahren gegen die eingeschränkte Zulässigkeit wird derzeitig die Klageschrift vorbereitet und fristgerecht beim Staatsgerichtshof in Bückeburg eingereicht. Dieses Verfahren ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden und wir sind dringend auf Spenden angewiesen. Die bereits geleisteten Unterschriften gelten weiterhin, die vorliegenden Unterschriftenlisten können auch weiterhin verwendet werden.
Falls Sie z.B. Veranstaltungen für den Verkauf von Spendenzertifikaten nutzen könnten, wäre das eine große Hilfe. Eine Dateivorlage für Zertifikate über 5 und 10€ wird von uns auf Nachfrage verschickt. Natürlich können Spenden auch direkt auf unser Konto überwiesen werden. Sie sind dann auch steuerlich absetzbar

 
30.09.2010, HAZ Schulterschluss zum Schulfrieden

Ein "breiter Konsens": Am Donnerstagabend trafen sich auf Einladung des Landeselternrates Landespolitiker und Vertreter der Kommunal- und Bildungsverbände zum Gespräch. Diskutiert wurde - neben weiteren Punkten - die Zusammenlegung von Schulen

Mehr Freiheit für Kommunen und Landkreise bei Schließung oder Zusammenlegung von Schulen, der Erhalt des freien Elternwillens sowie die Senkung der Mindestzügigkeit und der Wegfall der Schülerprognosen auf 14 Jahre bei der Neugründung von Gesamtschulen – das sind die zentralen Forderungen, auf die sich Landespolitiker und Vertreter der Kommunal- und Bildungsverbände bei einem Gespräch auf Einladung des Landeselternrates weitgehend geeinigt haben. Vorsitzender Pascal Zimmer sprach nach dem zweistündigen Treffen am Donnerstagabend von einem „breiten Konsens“

>> http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Schulterschluss-zum-Schulfrieden
>> PI 30.09.10 - Pressemeldung des Landeselternrates Hannover "Schulkonsens möglich"
 
01.10.2010, HAZ Familienprobleme hindern Schüler der Egestorffschule am Lernen

Während ganz Deutschland über Integration diskutiert, ist sie in den Schulen längst Alltag - und bedeutet eine große Herausforderung. Die HAZ hat drei Grundshculen in Hannover besucht, gemeinsam mit Schulpolitikern aus dem Landtag und dem Rat der Stadt. Im dritten und letzten Teil der Serie geht es um die Egestorffschule in Linden-Süd.

Die Lehrer an der Egestorffschule hatten sich vorher genau überlegt, wie sie den Politikern, die ihre Schule besuchten, einen Einblick in ihre tägliche Arbeit geben können. Lehrerin Nanette Gerstenberger zitiert einfach Äußerungen ihrer Schüler:

„Ich bin so müde. Ich musste auf meine Geschwister aufpassen, weil Mama Papas Arbeit macht.“
„Ich wünsche mir, dass ich nicht immer schlechte Laune abkriege.“
„Unser Kühlschrank ist leer.“
„Mir ist so kalt, und ich habe nasse Füße, weil meine Schuhe zwei Löcher haben.“
„Ich bin gestern wieder mit der Polizei zu Mama gebracht worden.“
„Ich möchte, dass einmal meine Eltern da sind.“

>> http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Uebersicht/Hintergrund-Schulpolitik/Familienprobleme-hindern-Schueler-der-Egestorffschule-am-Lernen
 
29.09.2010, HAZ Ein voller Magen für 50 Cent an der Grundschule Mühlenberg

Ganz Deutschland diskutiert über die Integration. In den Schulen ist sie Alltag – und Herausforderung. Die HAZ hat drei Grundschulen in Hannover besucht, gemeinsam mit Schulpolitikern aus dem Landtag und dem Rat der Stadt. Im zweiten Teil unserer Serie geht es um die Grundschule Mühlenberg

In den vergangenen Tagen sind gerade wieder drei neue Kinder an die Grundschule Mühlenberg gekommen. Mitten im Schuljahr und ohne ein einziges Wort deutsch zu sprechen. „Die Familien kommen aus allen Krisengebieten der Welt an den Mühlenberg“, sagt Schulleiter Willy Förster. Was das für die tägliche Arbeit bedeutet und wie den Grundschülern Entwicklungschancen eröffnet werden können, wollten Rats- und Landtagspolitiker erfahren, die auf Anregung der HAZ das Gespräch mit Eltern und Lehrern gesucht haben.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Uebersicht/Hintergrund-Schulpolitik/Ein-voller-Magen-fuer-50-Cent-an-der-Grundschule-Muehlenberg
 
28.10.2010, HAZ Wie die Fichteschule mit „Rucksack“-Müttern an der Integration arbeitet

Wie können Schüler lernen, wenn der Magen knurrt oder Hilfe fehlt? Wie bewältigen die Schulen das Thema Integration? Die HAZ bringt Eltern, Lehrer und Politiker aus Hannover zusammen und berichtet darüber in einer Serie. Teil 1: Die Fichteschule.

Wie kann Einwandererkindern das Lernen gelingen, auch wenn sie anfangs nur wenig Deutsch sprechen und ihre Eltern vielleicht selbst nicht lange in die Schule gegangen sind? Mit dieser und ähnlichen Fragen sind Rats- und Landtagspolitiker auf Anregung der HAZ an die Fichteschule in Hainholz gekommen. Sechs Mütter unterschiedlicher Herkunft und vier Lehrerinnen berichteten den Gästen aus ihrem Alltag. Zum Beispiel, dass auch bildungsferne Eltern oft ein sehr großes Interesse am Fortkommen ihrer Kinder haben

>> http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Schulpolitik-in-Niedersachsen/Wie-die-Fichteschule-mit-Rucksack-Muettern-an-der-Integration-arbeitet
 
29.09.2010, HAZ Schulleitungsverband: Althusmann will beim Schul-TÜV nachbessern

Die Schule der Zukunft muss mehr als bisher leisten - über diese Herausforderungen debattierten am Mittwoch rund 800 niedersächsische Schulleiter. Erstmals war bei ihnen der neue Kultusminister zu Gast - er überraschte unter anderem mit Kritik an zu viel Hausaufgaben

Nach nur fünf Jahren hat der Schul-TÜV in Niedersachsen nach dem bisher bekannten Muster ausgedient. Zwar sagte Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch vor rund 800 Direktoren in Celle : „Ich habe nicht vor, die Schulinspektion ganz abzuschaffen“. Die Qualitätsüberprüfung werde aber verändert und geschärft werden und solle sich künftig in erster Linie auf Unterrichtsstrukturen konzentrieren. „Wir werden die letzten 500 Schulen aber noch nach dem alten Muster inspizieren“, sagte der Minister bei seinem ersten Besuch bei einer Tagung des niedersächsischen Schulleitungsverbandes.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Althusmann-will-beim-Schul-TUeV-nachbessern
 
17.05.2010, 16:30 Uhr Filmprojekt der IGS Linden: "Yes we can"
YES, WE CAN heißt das Motto des Projektes, mit dem die IGS-Linden den SchülerInnen mit Migrationshintergrund in den Abschlussjahrgängen der Sekundarstufe 1 noch einmal einen Motivationskick gibt, damit sie sich für einen guten Schulabschluss und einen erfolgreichen Start in das Berufsleben engagieren.
Sechs ehemalige SchülerInnen der IGS-Linden mit Migrationshintergrund, die „es geschafft haben“, das heißt, die mittlerweile beruflich gut etabliert sind, berichten vor laufender Kamera über ihre Schulzeit an der IGS-Linden, über ihren beruflichen Werdegang und über etwaige Hemmnisse, die sich ihnen in den Weg gestellt haben. Das Ergebnis ist ein ca. 20-minütiger Film, der mit SchülerInnen des achten Jahrgangs der IGSLinden unter der Regie von George Speckert (Medienbus der Stadt Hannover) gedreht wurde.
Die Inhalte dieses Films sind Unterrichtsgegenstand in den Jahrgängen acht und neun der IGSLinden und sollen im Rahmen der Berufsvorbereitung eingesetzt werden.

Wir laden Sie herzlich ein, zur öffentlichen Präsentation des Films „Yes We Can“
am 17.05.2010
um 16.30 Uhr
im Forum der IGS-Linden, Am Lindener Berge 1

Im Anschluss werden
. der stellv. Bürgermeister, Herr Strauch
. die Integrationsbeauftragte des Landes, Frau Deihimi
. das Vorstandsmitglied der TUI-AG, Herr Dr. Engelen
. ein Vertreter von der Conti-Hannover
. Frau Kurun, Mittlerin in der Polizeidirektion Hannover
. und Herr Walther, der Schulleiter der IGS-Linden

auf dem Podium darüber diskutieren, was die Politik, die Wirtschaftsbetriebe und die Schulen tun können, um Hemmnissen für SchülerInnen mit Migrationshintergrund entgegenzuwirken, die ihnen den Start in das Berufsleben erschweren. Die Veranstaltung wird moderiert von Jan Sedeliez, Mitarbeiter bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Musikalisch unterlegt wird die Veranstaltung von dem hannoverschen Rapper Proff D.R. und einer Tanzeinlage der Hip-Hop Gruppe der IGS-Linden.
Wir laden Sie ganz herzlich zu dieser vielversprechenden Veranstaltung ein und würden uns freuen, wenn wir Sie am 17. Mai 2010 an der IGS-Linden begrüßen dürfen !

>> Einladung zur öffentlichen Präsentation des Films "Yes we can" am 17.05.2010, 16:30 Uhr (pdf, 229 kb)
>> Homepage der IGS Linden
 
StER, PM, 27.04.2010 Stadtelternrat Hannover ruft zum Sammeln für das Volksbegehren auf
Der neu konstituierte Stadtelternrat hat bei seiner gestrigen Sitzung seinen ersten einstimmigen Beschluss gefasst:
Der Stadtelternrat Hannover unterstützt die Ziele des Volksbegehrens für gute Schulen und ruft zum Sammeln von Unterschriften auf.
Zum Wohle unserer Kinder stehen wir hinter dem Gesetzentwurf mit seinen Zielen. Wir wünschen uns mehr Ressourcen und mehr Zeit für Bildung und die Wahlfreiheit für alle Schulformen.
>> Presserklärung des Stadtelternrates Hannover zum Volksbegehren
>> Homepage der Initiative für das Volksbegehren für gute Schulen
  YES WE CAN - Film über IGS-Schüler "mit Migrationshintergrund"
Nun ist er fertig - ein Film über die guten und weniger guten Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, deren Familie nicht aus Deutschland stammt und deren Schulleben sich bis zur 10. oder 13. Klasse in der IGS Linden abgespielt hat.
Federführend betreut von unseren SozialpädagogInnen Dorothea Mohlfeld und Soncan Somji hat der Verein "Politik zum Anfassen" und der "Medienbus" (Stadt Hannover) diesen Film produziert.
 
16.04.2010 "Schräge und andere Vögel" - eine beeindruckende Präsentation
Es war ein voller Erfolg am 16.4.2010: die Präsentationen zur Eröffnung der Ausstellung unter dem Motto „Schräge und andere Vögel“ - Ergebnisse eines Projektes, das von Jürgen Morgenstern und Susanne Maletz initiiert und koordiniert worden war und durch die Unterstützung der Buchhandlung Decius in Linden, der Sparkasse Hannover und der TUI-Stiftung ermöglicht wurde. Was die einzelnen Gruppen künstlerisch und handwerklich zu zeigen hatten, begeisterte am Freitagmittag die zahlreichen Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern, Kolleginnen, Kollegen und weitere Gäste.
Bereits bei der offiziellen Eröffnung durch Schulleiter Christoph Walther (sein Motto, frei nach Wilhelm Busch: „Vögel sind die besseren Menschen“) gab es nicht nur einen furiosen Vogeltanz durch eine AG unter der Leitung von Aykins Hyde zu bestaunen, sondern auch die „abgefahrene“ Modenschau eines Kunst-Kurses von Christa Schrade.
Teilnehmer der Zirkus-AG stolzierten derweil mit ihren Kostümen als „Walk-Acts“ durch die Menge der Zuschauer. Im Eingangsbereich erwarteten die Besucher spektakuläre, metallene „Vogel“-Objekte, Kreativprodukt eines Schweiß-Workshops für den 7. und 12. Jahrgang auf dem Faust-Gelände, das Treppenhaus zum Kleinen Haus hin war überspannt von einer phantastischen Rauminstallation (Dank an Anne Brömme) aus Hunderten von Papierkranichen, hergestellt von der 5c.
Auf einem langen Rundgang war dann Vielfältigstes zu entdecken: schräge Vögel groß und klein – aus Ton, Pappmaché, Papier, gemalt, vogelkundlich dokumentiert, als Comic, fotografiert und collagiert, ausgestopft (echt!) oder lebend im Meisenkasten. Besonders aufwendig gestaltet: die große Installation mit den (sprechenden) „komischen Käuzen“ im Bühnenraum des F1-Bereiches. Kulinarisch gab’s... „Vogelfutter“! Aber auch musikalisch, pantomimisch oder textlich waren dem Vogel-Thema keine Grenzen gesetzt; die Produktionen aus Gruppen des 5. – 8. Jahrganges waren in der Bibliothek zu bewundern.

Schauen Sie sich die Ergebnisse der Projektarbeit in unserer Fotogalerie an. Hier ist auch die schweißtreibende Arbeit an den geschweißten Vögeln dokumentiert.

Außerdem sind in Bild und Ton zu sehen: die Tanz-Performance von Aykins Hyde und seiner AG, noch einmal aus einer anderen Perspektive, Alle meine (schrägen) Entchen der 6a, die Choreographie einer Gruppe aus der 7c sowie ein Rundgang durch den Raum mit den tönenden Käuzen.
(M. Altmann)

 
16.03.2010 Lernfrühling 2010
Auch in diesem Jahr haben wieder 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 am Lernfrühling teilgenommen. Er fand statt vom 22. bis 24. März.
18 Jungen und 7 Mädchen haben gemeinsam mit 6 Teamerinnen und Teamern, die zum größten Teil Schülerinnen und Schüler unserer Sek II sind, an drei Vormittagen Deutsch, Mathe und Englisch gelernt. Nachmittags bastelten die Kinder mit unseren Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Zusammenarbeit mit dem Jugendtreff Linden-Nord in der Elisenstr. Sie bauten u. a. Kästen, mit denen sie am Donnerstag unter Anleitung einer Zirkuspädagogin Jonglieren üben konnten.
Am 26. März hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einem Ausflug in den Hochseilgarten teilzunehmen.
Am Ende waren alle begeistert und hätten gerne noch weiter mit ihren Teamerinnen und Teamern gelernt.
Hier können Sie einen Bericht von Uwe Ballstädt (mit Bildern) lesen.
(Marianne Pabst)
 
16.03.2010 Starke Leistungen beim 3. Puma-Airport-Lauf
10 Schüler/-innen des Triathlon-Sportkurses (10. Jg.) von Herrn Rohde haben am Samstag, den 17.04.2010, erfolgreich am 3. Puma-Airport-Lauf teilgenommen. Nach intensiver Vorbereitung zeigten Kyra Leifeld, Robin Brömer, Yannick Hunter, Dominik Kiesewalter, Jorin Lenger, Janosch Rothenburger und Jean Luc Rust über die 10,2 Kilometer des Puma Runs hervorragende Leistungen im Feld der 600 Teilnehmer/-innen.
Als jüngste Teilnehmerin im Feld der Damen hat Kyra Leifeld mit einer Zeit von 01:13:31 innerhalb ihrer Altersgruppe die schnellste Zeit erreicht. Jorin Lenger war mit 00:50:50 der Drittschnellste seiner Altersklasse.
Marcel Marquardt, Jan Priebe und Lukas Windemuth nahmen sogar die Herausforderung des mit 21,1 km sehr langen Around-the-Airport-Laufes auf sich. Marcel Marquardt war hier der schnellste der IGS-Linden-Läufer. Allen Teilnehmer/-innen der IGS Linden noch einmal Gratulation zu den sehr guten sportlichen Leistungen.
(Klaus Rohde)
 
23.04.2010 „Überlebenszeichen – Erinnerungen an Bergen-Belsen“
Nantke Hinrichs aus dem 12. Jahrgang hat Teile der Ausstellung gestaltet, die aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers und späteren Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen am 15.04. eröffnet wurde. Sie hat seit dem ersten Workcamp mit ihrer Stammgruppe regelmäßig an den Internationalen Workcamps teilgenommen.
In der Woche vom 12.04. bis 16.04. war die 9A, vom 19.04. bis 23.04. wird die 9C dort sein und die Patenschaft zu den Überresten der Baracke 9 des Lagers festigen.

Die Ausstellung „Überlebenszeichen – Erinnerungen an Bergen-Belsen“ (http://www.bergenbelsen.de/) ist noch bis zum 13. Juni in der Gedenkstätte zu sehen.
(J. Ilsemann)

 
23.04.2010 Merrill J. Hagemann (6.Jg.) siegt im HAZ-Schreibwettbewerb 2010
Im Pressehaus der HAZ in Kirchrode wurden am 9. April die Gewinner des diesjährigen Schreibwettbewerbes feierlich bekanntgegeben und geehrt. Zu ihnen gehört Merrill Jonas Hagemann aus dem 6. Jahrgang der IGS Linden mit dem 1. Preis in seiner Kategorie.
Der Titel seiner prämierten Geschichte: "Bei Simpsons auf dem Sofa".
Mit Merrill freut sich seine gesamte 6d mit den Stammlehrer/innen Leonie Reinhardt und Jörg Ilsemann.
In der Veranstaltung zeigten auch Artisten des Zirkus Colibri ihr Können.

Lesen Sie hier den Artikel aus der HAZ und hier die prämierte Geschichte. Schauen Sie auch in unsere Fotogalerie.
(M. Altmann)

 
23.04.2010 Comenius-Treffen in Litauen
Einige Schüler/innen und Lehrer/innen der IGS Linden hielten sich in der letzten Februarwoche in Li­tauen auf, um dort an der ersten Lehrer-Schüler-Konferenz des Comenius-Projektes teilzunehmen. An diesem Pro­jekt sind 12 Schulen aus 11 europäischen Ländern beteiligt. Ihr Thema „Young European Citizens“ beschäftigt sich mit dem Leben, den Traditionen und den Rechten Jugendlicher in Europa.
(Foto: Konferenz der Lehrer)
Im Gymnasium von Kalvarija trafen sich 44 Schüler und 27 Lehrer. In verschiedenen Workshops wurden die Ergebnisse der Zusammenarbeit der letzten Monate gesichtet, sor­tiert und bewertet und weiterentwickelt.
Alle Beteiligten bekamen einen guten Einblick in den Schulalltag und es bildeten sich schnell Freundschaften zwischen den litauischen Schülern und ihren Gästen. Besonders beeindruckend war die Gastfreundschaft der Familien, die die Schüler/innen aus Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien, Bulgarien, Deutsch­land und der Türkei aufgenommen hatten.
Bis zum nächsten Treffen in Sofia tauschen sich die Schüler wieder über das Internet aus. Sie erstellen zum Beispiel Präsentationen und chatten anschließend darüber.
Das nächste Thema heißt: „Urban / Rural Life within the European Union” (Leben in der Stadt und auf dem Land in Europa). Mit Interviews, kurzen Filmen und mit Hilfe von Fotos soll in diesem Zusammenhang auch die Geschichte der eigenen Familie erforscht werden. Dabei fällt schon jetzt auf, dass viele Schülerinnen und Schüler zunächst in Ihrer Familie Nachforschungen anstellen müssen, weil ihnen ihre Familiengeschichte oft nicht bekannt ist. Die Ergebnisse werden aus allen Ländern gesammelt und anschließend werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet.
(H.-W. Dreimann)
 
15.03.2010 Ausstellung Tingatinga-Malerei in der Stadtbibliothek Garbsen
Seit dem 15. März stellen unsere Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges ihre zuvor in der IGS Linden präsentierte Tingatinga-Malerei in der Stadtbibliothek Garbsen aus. Die Verkaufsausstellung (siehe hier die offizielle Ankündigung) dauert bis zum 22. April - Öffnungszeiten: Mo 13-19 Uhr, Di-Fr 10-18 Uhr.
Lesen Sie hier auch den Bericht aus der Neuen Presse.
(M. Altmann)

 

 
16.04.2010 Schräge Vögel" - Präsentation des Projektes Fr. 16.4. ab 12 Uhr
Die Präsentation des fächerübergreifendes Projektes zum Thema “Schräge und andere Vögel” findet am Freitag, den 16. April 2010 statt. Nach einer kurzen Auftaktveranstaltung um 12.00 Uhr im Forum gibt es an verschiedenen Stellen der Schule Skulpturen zu bestaunen, Musikaufführungen, Zirkusbeiträge, Kunstaktionen, Ausstellungen über heimische Vögel, “sprechende komische Käuze”... Hier die Einladung des Schulleiters.
Am Projekt beteiligt sind Kunst-, Musik-, Deutsch, NW- und andere Kurse.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C stellen das Projekt in ihrem ersten Podcast vor und präsentieren das Ergebnis einer Umfrage: "Was stellen Sie sich unter einem schrägen Vogel vor?"
(M.Altmann/J.Morgenstern)

 
16.04.2010 Zum 25. Mal Schneekurs der Sek.2 - Hochfügen 2010
Die Jubiläumsfahrt der Ski- und Snowboardfahrer ging im Jahre 2010 nach Hochfügen im Zillertal. Lesen Sie hier den vor guter Laune sprühenden Bericht einiger Teilnehmer
 
16.04.2010 POETRY SLAM der S10 – Poesie, Reflexion und Witz
Es war ein bemerkenswerter Abend am Dienstag, den 16. März 2010. Nach dem Elternsprechtag fanden sich um 18 Uhr neben erstaunlich vielen der zeitlich strapazierten Kolleginnen und Kollegen auch Eltern, Geschwister, Freundinnen und Freunde der Klasse S10 aus dem 13. Jahrgang ein, die quasi als Abschluss ihrer Zeit als „Sprachklasse“ ihre Werke präsentierten, die sie für den Deutschunterricht produziert hatten. Werke heißt hier: selbst geschriebene Texte, kreativ gestaltet als kleine „Inszenierung“.
Und was das Publikum als Beispiele aus den 22 Arbeiten zu sehen und zu hören bekam – teils live, teils als für die Lehrerin, Frau Harrigfeld, hergestelltes Video –, zog alle in den Bann, sei es die Angst vor der Kreativlosigkeit bei Anne Sänger („Was ich schreiben soll oder keine Ahnung“), Dina Josephs Streben nach Kaffee („Mein Morgen-Ich“), Tim Friesens Erläuterungen zu seinem Geburtsort („Schwäbischsein“), das augenzwinkernde Plädoyer für die Wertschätzung von Beziehungen bei Elisa Schroeder („Negnuheizeb“), Awa Naghipours von eigener Musik umrahmte, fulminante Liebeserklärung an das Leben („Sekunden rasen, zerspringende Vasen“), der vielbejubelte, humorvolle 3-Personen-Rap von Olcay Bezek („Ying und Yang“), Runa Janson mit ihrer intensiven, teils düsteren, teils aufbegehrenden Anklage des Überwachungsstaats („Ohne Grenzen – ohne Staat“) oder Anni Schulzes neckisch-kritische Betrachtung des Stresses vor dem zentralen Familienfest („Was für eine Weihnachtszeit...!“).
Da die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen in den ungemütlichen Hörsaal verlegt werden musste und die 1-Mikrofon-Anlage dafür nicht ausreichte, mussten die Zuhörer leider auf den „Anna Blume“-Dialog von Carolin Oltersdorf und Runa Janson verzichten – aber das tat der allgemeinen Begeisterung keinen Abbruch.
Glückwunsch an alle Beteiligten!
Bilder vom Abend bzw. aus den Videobeiträgen finden Sie hier in unserer Fotogalerie.
(Marcus Altmann)
 
16.03.2010 Elternsprechtag am 16.3.
Zur Erinnerung: Am Dienstag, den 16.3., findet ab 14 Uhr der Elternsprechtag statt.
Die Eltern des 5. Jahrganges sollten daran denken, bei dieser Gelegenheit ggf. den Wahlbogen für die zweite Fremdsprache bei den Stammlehrern/innen abzugeben. Hier ist das entsprechende Anschreiben von Frau Günther.
13.03.2010, 09:00 - 13:00 Uhr Tag der offenen Tür an der IGS Linden

Der Tag der offenen Tür in der IGS Linden bietet Allen, die Interesse an dieser Schule haben, die Möglichkeit, Einblicke in die Schule zu bekommen, die an den anderen Tagen des Jahres nicht möglich sind.

Näheres erfahren Sie hier.

Eingeladen sind natürlich die Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen Hannovers und ihre Eltern, die überlegen, für das nächste Schuljahr die IGS Linden als ihre Schule auszuwählen.

Eingeladen sind aber auch die Eltern, deren Kinder zur IGS Linden gehen, die Schülerinnen und Schüler der IGS Linden, die mal ihre Schule ganz anders kennenlernen wollen. Eingeladen sind die EX, Eltern, deren Kinder auf die IGS Linden gegangen sind, Erwachsene, die auf die IGS Linden gegangen sind.

Jedes Jahr sind wieder ganz neue Aspekte in der IGS Linden erkennbar - die Schule verändert sind.

Ein Faden wird sich durch die Schule ziehen. An den Kreuzungen wird mit Pfeilen auf Bereiche und Räume hingewiesen, damit Eltern die Orientierung in der Schule leichter fällt.

Die Führungen des 7. und 8. Jahrganges werden beibehalten.

Im kleinen Haus sollen überall kleine Aktionen oder / und Ausstellungen die Vielfalt des Unterrichtsalltags widerspiegeln (von der Disco bis zum Kunstatelier).

Die Mensa bietet Snacks und Getränke an. Die Schach-AG wird an ein paar Tischen sitzen. Die anderen Bereiche können von Eltern für eine Pause, aber auch von Lehrkräften und Eltern als Gesprächsraum genutzt werden.

Die Aula im kleinen Haus soll diesmal als Veranstaltungsraum für viele kleine 10-15 minütige Aufführungen genutzt werden. Dazwischen eine kurze 10minütige Pause, damit ein Wechsel von Akteuren und Zuschauern möglich ist.

Der Tag beginnt um 9 Uhr und endet um 13 Uhr. Es wird wie im letzten Jahr einen gemeinsamen Abschluss geben: Ab 12:15 Uhr wird die Trommelgruppe vom Kleinen Haus beginnend, alle Besucher "einsammeln" und als Zug ins Forum mitnehmen. Von 12:30 Uhr bis 13 Uhr werden die Trommelgruppe und die Hip-Hop-Tänzer ihr Programm zeigen.

Um 13 Uhr werden alle Besucher mit einer Durchsage gebeten, das Gebäude zu verlassen.

Für alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich auch ausstellende Eltern, wird es ab 13 Uhr in der Cafeteria einen kleinen Sekt- Orangensaftumtrunk geben.

Ende und Schließung des Gebäudes um 14 Uhr.

11.03.2010, StadtAnzeiger West Unterstützung für IGS-Frühstück ist groß

Ein ungewöhnliches Bild bot sich unlängst morgens um 8 Uhr im Freizeitbereich der IGS Linden: Zwischen all den Schülern, die wie immer am Frühstücksbuffet anstanden, nahm auch eine Reihe Erwachsener Platz. Und dazu erklang im Hintergrund Beethovens Klavierstück „Für Elise“, das die Siebtklässlerin Louisa vorspielte.

Die Schule hatte all jene eingeladen, die das Frühstücksbuffet der Schule unterstützen. Linden-Limmers Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke und Gesamtschulrektor Erich Schuler bedankten sich bei den Anwesenden für ihr Engagement, das der größten Schule im Stadtteil zugute kommt. Der Kinderarzt Joseph Nounla hatte in seiner Praxis ein Sparschwein aufgestellt, das Lehrerehepaar Kiene- Suck die Kirchenkollekte anlässlich seiner Hochzeit gespendet, das DRK spendet wöchentlich Lebensmittel und Stefan Kirste, Inhaber der Firma Golfversand, hat mit einer seiner Geldspende einen Teil der Personalkosten für die Mitarbeiterin übernommen, die das Projekt an der IGS Linden betreut. Und schließlich versorgt die Firma Harry-Brot nun bereits im dritten Jahr die Schule mit frischem Brot. Bei der Veranstaltung wurde denn auch eine Harry-Statue enthüllt, die die Schüler Caner, Hannah und Nico angefertigt hatten. Sie wird die Schüler nun täglich am Eingang des Freizeitbereiches begrüßen.

10.03.2010 TUI-Förderpreis - Auftaktveranstaltung 2010 mit Diskussion
Peter Maffay war sozusagen der Stargast einer Diskussionsrunde, mit der die diesjährige Ausschreibung des Förderpreises der TUI-Stiftung für Kinder- und Jugendprojekte gestartet wurde. Im vergangenen Jahr hatte die IGS Linden diesen Preis erhalten, der damals zum ersten Mal vergeben wurde. Mit Maffay diskutierten OB Stephan Weil, Honey Deihimi, Integrationsbeauftragte des Landes, Ulrich Neufert, Chefredakteur der HAZ, Michael Frenzel und Peter Engelen von der TUI - und unser Schulleiter Christoph Walther.

Das letztjährige Preisgeld von 5000€ fließt z.Z. in ein Projekt unseres 8. Jahrganges: Unter Anleitung eines Profis drehen die Schülerinnen und Schüler einen Film unter dem Motto "Yes we can" über Absolventen der IGS Linden, die aus "Migrationsfamilien" stammen und erfolgreich in Beruf oder Studium sind. (M. Altmann)
Lesen Sie hier auch den ausführlichen Artikel aus der HAZ.

10.03.2010, HAZ "Kinder müssen Schutzräume erhalten“
Peter Maffay gibt den Startschuss für den diesjährigen Förderpreis der TUI Stiftung / Die HAZ setzt ihre Serie „Mit Herz & Hand“ fort

Peter Maffay brachte seine Vision anschaulich auf den Punkt. Der Musiker sprach von Schutzräumen, die Kinder benötigen. „Es müssen Inseln entstehen. Inseln, die dicht beieinander liegen wie Familie, Schule, Sport, Religion, Musik, in denen Kinder geborgen sind, in denen Werte vermittelt werden“, sagte der Sänger in einer Talkrunde, zu der die TUI Stiftung am Montagabend geladen hatte.

Anlass der Diskussionsrunde war der Start zur Ausschreibung des Förderpreises der TUI Stiftung für Kinder und Jugendprojekte, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wird. Er zeichnet Initiativen aus, die sich für Integration und Toleranz stark machen.
Im vergangenen Jahr hatten sich 77 Projekte beworben, von denen fünf prämiert wurden. Der erste Platz ging an die IGS Linden. Eine Vielzahl der Projekte wurden seitdem in der HAZSerie „Hannover mit Herz und Hand“ vorgestellt.
Mit Maffay, der sich für traumatisierte Kinder einsetzt, diskutierten in den Räumen der TUI in der Karl-Wiechert-Allee der Vorstandsvorsitzende der TUI AG, Michael Frenzel, Vorstandsmitglied Peter Engelen, Oberbürgermeister Stephan Weil, die niedersächsische Integrationsbeauftragte Honey Deihimi, der Schulleiter der IGS Linden, Christoph Walther, Sabine Busmann vom Vahrenwalder Musikzentrum sowie Ulrich Neufert, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Sie alle waren sich einig, dass es zwar in Hannover eine beeindruckende Zahl von Initiativen gäbe, die sich für sozial benachteiligte Kinder einsetzen. Dennoch müsse dieses Engagement verstärkt werden. Frenzel wies darauf hin, dass bereits jedes dritte Kind in Hannover Migrationshintergrund habe, Tendenz steigend.

Weil machte deutlich, dass auch ihm dieses Thema unter den Nägel brenne. Es müsse gelingen, Lebensperspektiven zu eröffnen. „Denn das entscheidet nicht nur über das Wohl dieser Heranwachsenden, sondern über den Erfolg unserer gesamten Gesellschaft“, machte Weil deutlich und räumte ein: „Der öffentliche Interventionsbedarf wird immer größer, ohne dass unsere Möglichkeiten, damit umzugehen, wachsen. Über Migration wird viel zu wenig gesprochen.“ Umso wichtiger sei es, das gesamtgesellschaftliche Engagement in diesem Bereich zu stärken.
„Der Bedarf ist hoch, viele Projekte werden nicht systematisch gefördert. Unser Preis soll dabei helfen“, sagte Michael Frenzel. Doch es geht nicht nur ums Geld. „Viele Menschen, die sich engagieren, wissen gar nicht, wie wichtig das ist, was sie tun. Unsere Aufgabe ist es, dieses Engagement öffentlich zu machen und damit für Anerkennung zu sorgen“, machte HAZChefredakteur Neufert deutlich. Er betonte, dass die Serie „Hannover mit Herz und Hand“ noch lange nicht zu Ende sei.

Eine der nächsten Folgen könnte sichbeispielsweise mit einem Film beschäftigen, den Achtklässler der IGS Linden über Absolventen ihrer Schule drehten – Abiturienten mit Migrationshintergrund, die heute erfolgreich als Lehrer, Ärzte oder Geschäftsleute arbeiten.
Der Film wurde mit dem Geld des TUIFörderpreises 2009 finanziert. „Er soll zeigen, was alles möglich ist, und motivieren“, sagte Schulleiter Walther.

Bewerbungen jetzt möglich: Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen TUI-Förderpreis läuft. Der Preis ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Es
dient dem Erhalt und der Weiterentwicklung bestehender Projekte. Außerdem werden fünfmal zwei Karten für
das Peter-Maffay-Konzert am 13. November in der TUI Arena verlost. Einsendeschluss ist der 23. April. Das Bewerbungsformular
und Ansprechpartner sind zu finden unter unter www.tui-stiftung.de im Internet.

 
Elternthemenabend: Computerspiele – Spiel, Spaß und Suchtfalle

Wieder einmal fanden sich viele interessierte Eltern (diesmal aus den Jahrgängen 5-7) am Donnerstag, den 04.03.2010, um 19:00 Uhr zu einem Elternabend zum Thema "Computerspiele – Spiel, Spaß und Suchtfalle" im Konferenzraum der Bibliothek ein.
Frau Hopf und Frau Mohlfeld vom sozialpädagogischen Bereich engagierten zum zweiten Mal Matthias Bald, Mitarbeiter der Organisation „return – Fachstelle für exzessiven Medienkonsum“, der zusammen mit einer Kollegin mit viel Fachkompetenz über das Thema informierte und sich auch der vielen Fragen der Eltern offen annahm.

In einer netten Atmosphäre bei Getränken, Keksen und Süßigkeiten gab es neben theoretischen Impulsen zum Umgang und zu den Auswirkungen von Computerspielen auch einige praktische Einblicke in Computerspiele, z.B. World of Warcraft, Horze oder World of Playmobil. Herr Somji, Sozialpädagoge, stand als Übersetzer für die türkischsprachigen Eltern zur Verfügung, die diesmal zahlreich erschienen waren.

Der Elternabend fand bei den Eltern und den MitarbeiterInnen der IGS Linden viel Anklang und es wurde von einigen Eltern der Wunsch nach einem weiteren Termin geäußert, bei dem die Möglichkeit besteht, selbst einmal einige Spiele auszuprobieren oder den PC für einen konstruktiven Umgang sicher einzurichten und zu gestalten.
(Anna-Barbara Hopf, Jürgen Eggers)

 
Das Gartenjahr

Zum naturwissenschaftlichen Unterricht im 7. Jahrgang gehört traditionell das "Gartenjahr". Schülerinnen und Schüler legen von Frühjahr bis Sommer in Gruppen ihre Beete an, säen, pflegen ... und schließlich ernten sie auch die Ergebnisse ihrer Mühen. Lesen Sie hier den Bericht (mit Bildern) von Doris Sodtke-Puhlmann zum Gartenjahr 2009 und blättern Sie durch die vielen farbenfrohen Fotos in unserer Fotogalerie.

 
LiLi - EIndrücke von der Projektwoche "Liebe in Linden" des 12. Jahrganges

LiLi - Eindrücke von der Projektwoche "Liebe in Linden" des 12. Jahrganges
Wie bereits berichtet, hat der 12. Jahrgang zum Thema Liebe in Linden in einer Projektwoche enorm vielfältig, kreativ und mit Lust gearbeitet. Die Präsentationen der Ergebnisse - zunächst intern in der Schule, dann Ende Februar im Faust - waren ein voller Erfolg.
In unserer Fotogalerie finden Sie optische Eindrücke von der Woche selbst, aber auch von den Präsentationen.
Die Zeitung "Lindenspiegel" hat über die Veranstaltung berichtet und auch einige der prämierten Filmbeiträge veröffentlicht. Sie können sie hier anschauen.
(M. Altmann)

 
EineLebensWeltmeisterschaft - Vorrundenturnier

Um Punkt 10.00 Uhr eröffnete Schulleiter Christoph Walther am heutigen Mittwoch, den 3.3.2010, das Vorrunden-Fußballturnier im Rahmen des Schulwettbewerbs EineLebensWeltmeisterschaft, an dem Mannschaften aus sieben Schulenteilnahmen - wobei der Ausdruck unzutreffend ist, denn jedes Team war mindestens auch mit zwei Mädchen besetzt.

Die Teams trugen die Farben eines afrikanischen Landes; die IGS Linden trat unter der Flagge Togos an.
Die beteiligten Schülerinnen und Schüler werden nicht nur im Turnier aktiv, sondern beschäftigen sich auch intensiv mit gesellschaftspolitischen, länderkundlichen und sportlichen Themen, die zu "ihrem" Land passen. Das Team der IGS Linden, gecoacht von Sport- und Politiklehrer Edgar Ojemann, belegte am Ende Platz 4.
 
Spender zu Besuch - Gemeinsames Frühstück in der IGS Linden

Ein ungewöhnliches Bild bot sich am 3. März 2010 um 8.00 Uhr im Freizeitbereich der IGS Linden: Neben den Schülerinnen und Schülern, die am Büffet anstanden, um ihr kostenloses Frühstück einzunehmen, war dort auch eine Reihe Erwachsener. Es waren ganz besondere Gäste: unsere großzügigen Spender, die die Frühstückstafel überhaupt erst ermöglichen.
Schauen Sie sich hier Bericht und Fotos an. Alle Bilder finden Sie in unserer Fotogalerie .

 
"Schräge Vögel"

Die Integrierte Gesamtschule Hannover-Linden veranstaltet zurzeit ein schulübergreifendes Projekt zum Thema “Schräge und andere Vögel”. Daran beteiligen sich Kunst-, Musik-, Deutsch, NW- und andere Kurse. Am 16. April 2010 sollen Ergebnisse des Projekts ab 12:00 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt werden: Skulpturen, Musikaufführungen, Zirkusbeiträge, Kunstaktionen, Ausstellungen über heimische Vögel, “sprechende komische Käuze”, ...

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C stellen das Projekt in ihrem ersten Podcast vor und präsentieren das Ergebnis einer Umfrage: "Was stellen Sie sich unter einem schrägen Vogel vor?"
(Jürgen Morgenstern)

 
ALBATROS 2010 - ein Betriebssimulationsprojekt

Wieder einmal wurde in der IGS Linden ein ganzer Schuljahrgang zum industriellen Fertigungsbetrieb. In der Woche vom 15.02 bis zum 19.02 wurden zwar die geplanten dreihundert Schlüsselbretter nicht ganz geschafft, dafür aber mehr als einhundert Froschkönige hergestellt.

„Otto der Froschkönig“, ein Kleideraufhänger für das Kinderzimmer, war sehr beliebt bei den Käufern.

Zu diesem Erfolg haben alle Schüler des 8. Jahrgangs beigetragen. Es gab die verschiedensten Abteilungen: von Kantine, Personalabteilung, Werkschutz und Werkszeitung über Lager, Werbe-/Medienabteilung, Qualitätskontrolle, Vertrieb und Verpackung bis Holz-, Metallwerkstatt, Montage/Lackiererei und Inselproduktion.

Die Fotogalerie mit Bildern der Projektwoche finden Sie hier.
(mlt)

Bienen - ein Projekt im 7. Jahrgang

Im Bienenhaus des Schulbiologiezentrums konnten wir innerhalb weniger Stunden erleben, wie Schülerinnen und Schüler ihre Angst und Hysterie vor Bienen in Interesse und Fachwissen zu diesem Thema verwandelten.
Nur allein das Betrachten toter Insekten löste bei einigen Schülern zu Beginn Unbehagen aus. Das genaue Beobachten und Zeichnen führte zu größerer Sicherheit im Umgang mit den Insekten. Das Füttern der Bienen mit Honig verstärkte das Interesse. So war es kein Problem, die Bienen aus ihrem Gefängnis von der eigenen Hand wegfliegen zu lassen. Zu lernen, wie man sich schützt, wenn man in der Imkerei tätig ist, machte allen besonders viel Spaß. Der Schritt, nun einen Bienenkasten genau zu betrachten, war nicht mehr groß. Doch dass zum Schluss fast jeder Schülerin und jeder Schüler mutig einen Rahmen mit einer von Bienen bevölkerten Wabe aus dem Bienenkasten zog, war für alle beeindruckend und ein tolles Lernergebnis.
Viele Fotos von der Bienen-Exkursion finden Sie auch hier in unserer Fotogalerie.
(Doris Sodtke-Puhlmann)

Mi., 24.2.: Liebe in Linden - Projekt-Präsentation des 12. Jahrgangs

BEGINN 18.00 Uhr - EINTRITT frei - ORT: Faust/Warenannahme

Der 12. Jahrgang der IGS Linden war kreativ. Zum Thema Liebe in Linden wurde nachgedacht, geforscht, interviewt, geformt, gebastelt, getextet, gestaltet, geprobt, gefilmt und und und... In einer Projektwoche entwickelten und schufen 110 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs selbstständig und frei vom „normalen“ Unterricht in kleinen Gruppen Präsentationen aller Art.

Die skurrilsten, interessantesten, künstlerischsten und herzergreifendsten Beiträge werden nun erstmals den Lindenerinnen und Lindenern im Faust gezeigt - moderiert von Schülerinnen und Schülern. Ein brandneues, buntes Kaleidoskop unseres bunten Stadtteils! (Walther Engel)

Die IGS Linden auf dem Weg zur inklusiven Schule

Gesamtkonferenz und Schulvorstand haben kurz vor den Weihnachtsferien einstimmig einen Antrag verabschiedet und an das Kultuslministerium gerichtet, der darauf abzielt, dass aus der IGS Linden eine inklusive Schule wird. Gemeint damit ist, dass ab dem nächsten Schuljahr alle Klassen der Sek.I aufsteigend vom 5.Jahrgang an Integrationsklassen werden und die IGS Linden sich für alle lernbehinderten Kinder ihres Stadtbezirks öffnet. Wie bisher sollen aber auch Kinder mit Problemen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung nach Möglichkeit nicht abgewiesen werden. Mit der Ausweitung von Integration - schon bisher gab es pro Jahrgang zwei und mehr Integrationklassen - ist es aber nicht getan. Dem Kollegium geht es darum, die Schule und den Unterricht unter dem Vorzeichen Inklusion weiterzuentwickeln. Fort- und Weiterbildungen zu den Themen Individuelle Lernbegleitung, Kooperation zwischen Förder- und Fachlehrkräften, Lehrer/innen-Teambildung und Unterrichten in heterogenen Lerngruppen sind geplant.
Erforderlich ist aber, dass das Kultusministerium (MK) weitere Lehrerstunden zur Verfügung stellt. Inklusion ist nicht billig zu haben.
Inzwischen liegt der Antrag dem Kultusministerium vor und wird dort geprüft. Die Stadt Hannover hat ihn bereits befürwortet; der Rat wird das Benehmen herstellen, sobald die Genehmigung durch das MK vorliegt.

Lesen Sie hier den Antrag des Schulvorstandes.

Der Antrag findet mittlerweile große Beachtung und Resonanz.

Das Interesse an dem Thema Inklusion war auch auf einer Veranstaltung der SPD-Rats- der SPD-Regions-Fraktion und der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD der Region Hannover am 18.2. in der IGS Linden zu spüren. Mehr als 200 interessierte und engagierte Zuhörer folgten zunächst der Podiumsdiskussion "Durch Vielfalt lernen - Auf dem Weg zur inklusiven Schule" und beteiligten sich anschließend fast 2 Stunden an der Aussprache. Es wurde deutlich, dass viele Lehrerinnen und Lehrer aus Stadt und Region sich eine inklusive Entwicklung für ihre Schulen wünschen und dass viele Eltern nicht mehr bereit sind, noch länger auf "die Schule für alle Kinder" zu warten.

Prof. Dr. Werning informierte über die Behindertenrechtskonvention der UNO und ermunterte dazu, diese "geöffnete Tür" jetzt auch zu nutzen, Inklusion energisch von der Politik einzufordern und an Schulen zum Thema von Schulentwicklung zu machen.

Drei Schulleiter aus Hannover - Bohl von der Wilhelm-Schade-Schule, Reiche von der Paul-Dohrmann-Schule und Walther von der IGS Linden - berichteten über die jeweiligen inklusiven Schwerpunkte und Planungen.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Veranstaltung ein Auftakt war für eine starke, von Eltern und Schulen getragene Bewegung und Initiative für ein Schulwesen, in dem jedes Kind in Gemeinschaft mit allen anderen zu seinem Recht kommt und keines zurückbleiben muss oder ausgeschlossen wird.
(Chr.Walther)

Der Schnee hat uns verwöhnt...

Auch in diesem Jahr war der Wintersportkurs Sek.1 vom 5. bis 13. Februar unterwegs. Vor dem Kurzenhof steht die Gruppe am hauseigenen Übungshang. 41 Schülerinnen und Schüler haben sich mit Carver-Ski oder Snowboard versucht.
Dieses Mal war der Kurs gut vorbereitet und es ist zu keinen wesentlichen Verletzungen gekommen.
Das Rennen am Donnerstag war sehr spannend und von den Zeiten auch eng.

Ergebnisse:
Carver: 1. Finja Korthauer - 2. Marla Campe - 3. Berit Finkemeyer
Boarder: 1. Benny Söchting - 2. Tim Eggebrecht - 3. Ilka Mann

Den emotionalsten Moment gab es am Hüttenabend in der Winklhütte. Die von Atomic und Sport Kaufmann gespendeten Preise wurden unter 5 Carver-Schülerinnen und 5 Boardern ausgelost.

Den Dynamic Girly Ski bekam Sharon Schmidt und das Oxygen-Board Lucas Dalmer.
(Bericht: Jörg Ilsemann)

Besuch der "Jugendkirche"

Zwei Religionskurse des 11. Jahrgangs haben mit ihrer Lehrerin Uta Cziczkus-Büttner die "Jugendkirche Hannover" besucht, die in der Lutherkirche beheimatet ist. Von den vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt.
Lesen Sie hier den Bericht von Denise Laschütza - auch mit Fotos von diesem Besuch.

Peter Hinze in Tansania

Kollege - genauer: leider ehemaliger, in den Ruhestand (!?) verabschiedeter Kollege - Peter Hinze war Ende 2009 für drei Monate in Tansania und hat dort an der IGS-Partnerschule in Natiro unterrichtet. In seinem Bericht, den Sie hier lesen können, schreibt er eindrucksvoll über seine Erfahrungen dort, und er stellt auch die inzwischen vielfältigen und erfolgreichen Kontakte von Gruppen unserer Schule dar.
Demnächst wird es auch etliche Bilder in unserer Fotogalerie zu sehen geben.
(M. Altmann)

Ausstellung TINGATINGA-Malerei (10b, 10d) in der Bibliothek

Kurz vor ihrer feierlichen Verabschiedung Ende Januar eröffnete Renate Hungershöfer mit ihrer Kollegin Gabriele Ludwig in der Bibliothek eine Ausstellung mit Bildern ihrer Schülerinnen und Schüler aus der 10b und 10d. Die Kunst-Kurse hatten sich von afrikanischer Tingatinga-Malerei inspirieren lassen. Frau Hungershöfer hatte diese Malerei bei ihren Besuchen unserer Partnerschule in Tansania kennengelernt.
Bilder und einen Bericht von Christoph Walther sehen Sie hier.
Die Fotos finden Sie auch hier in unserer Fotogalerie.

Die Ausstellung wird - bevor sie verkauft wird (oder einen Platz in der Schule findet), noch an anderen Orten gezeigt werden. Vereinbart ist bereits eine Ausstellung in den Räumen der Stadtbücherei Garbsen.

"Schüler schulen Senioren" - PC-Kurse an der IGS am 9. und 23.2.

Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern ihres WP-Kurses Informatik des 10. Jahrgangs bietet Kollegin Anke Lange an zwei Dienstagen (9. und 23. Februar) eine PC-Einführung für Senioren an: Wie schreibe ich eine E-Mail, wie benutze ich WORD, wie buche ich eine Reise (u.ä.m.)? Unterstützt wird das Projekt auch von N-21 und den niedersächischen Sparkassen. Frau Silvia Lerch von der Sparkasse Hannover begrüßte die Teilnehmer am 9.2. im Computerraum der IGS am Lindener Berge. Anmeldungen können leider nicht mehr entgegengenommen werden: Die Kurse sind voll!
Lesen Sie hier auch den Artikel aus der HAZ.
Fotos vom 9.2.10 finden Sie hier in unserer Fotogalerie.
(M. Altmann)

Winterfest des 5. und 6. Jahrganges

Am 04.02.2010 veranstalteten 5. und 6. Jahrgang zum ersten Mal ein Winterfest im Kleinen Haus.
Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Verwandte und Lehrerinnen und Lehrer waren eingeladen und ließen gemeinsam im Rahmen eines gemütlichen Winternachmittages das vergangene Schulhalbjahr Revue passieren. Lesen und sehen Sie hier Bericht & Fotos von Christoph Walther als pdf.

"Wegzehrung" - Religionskurs 12.Jg. aktiv beim Lehrerforum der Landeskirche

Im Dezember fand im HCC das Lehrerforum der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche unter dem Motto "Suchet der Schule Bestes" statt. Aktiv mitgewirkt hat dort - nach intensiver Vorbereitung im Unterricht - der Religionskurs des 12. Jahrgangs von Uta Cziczkus-Büttner. Er gestaltete eine Station des Abschlussgottesdienstes unter dem Thema "Wegzehrung – Ich bin das Brot des Lebens (Was mir Kraft gibt)".
Lesen Sie hier den Bericht (mit Fotos) von Jessica Saucedo und Sylvia Kocik als pdf.

Vorlesewettbewerb im 6. Jahrgang

Alle Jahre wieder …. findet im Dezember der Vorlesewettbewerb unserer Schülerinnen und Schüler statt.

Nachdem sechs lesefreudige Klassensieger der versammelten, gespannt lauschenden Schülerschaft ihre Kostproben aus verschiedenen Jugendbüchern vorgetragen hatten, ging die Jury (Frau Bause von der Buchhandlung Decius, Frau Schwertfeger von der Stadtbibliothek Linden und Herr Schuler, Leiter der Sekundarstufe I) ans Werk.

Die Schülerinnen und Schüler Maja Reukauf - Klasse 6a, Oliwia Klessa – Klasse 6b, Merle Hoppe – Klasse 6c, Merrill Hagemann – Klasse 6d, Luis Jantsch – Klasse 6e, Vivien Hirschberger – Klasse 6f lasen engagiert und mit sinngemäßer Betonung aus ihren Lieblingsbüchern.

Die Jury kürte Vivien Hirschberger – Klasse 6f zur Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs. Mit besonders deutlicher Aussprache und mit sehr angemessenem Lesetempo hatte sie alle Zuhörer für sich gewonnen.
(Erich Schuler)

Sehen Sie hier Impressionen von der Preisverleihung als pdf. Weitere Fotos finden Sie in unserer Fotogalerie.

"Klimatag" am 15.12.09 im 11. Jahrgang

Parallel zur Klimakonferenz, die vom 7.-18.12.09 in Kopenhagen stattfand, führte der 11. Jahrgang am 15.12.09 einen Klimatag durch.
Drei Vertreter bzw. Vertreterinnen indigener Völker aus den Polarregionen - aus Sibirien, Nordnorwegen und aus Grönland - berichteten sehr konkret über ihre traditionelle Lebensweise.

Sehen Sie hier Fotos und einen kurzen Bericht als pdf. (Brigitte Hüther)

14.12.09: US-Botschafter zu Besuch in der IGS Linden


Mr. Philip D. Murphy, Botschafter der USA in Berlin, war am Montag, den 14. Dezember, zu Gast in der IGS Linden. Begrüßt wurde er u.a. von Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs mit ihren Englischlehrern, Frau Rust und Herrn Dreimann, und von den Kolleg/innen des Sozialpädagogischen Bereichs. Anlass des Besuchs, der im Rahmen einer Hannover-Visite stattfand, war das Interesse des Botschafters an den Integrationsbemühungen unserer Schule.

Einen ausführlicheren Bericht von Christoph Walther mit Fotos können Sie HIER lesen als pdf.

Auch die Presse berichtet ausführlich über den "hohen Besuch" an der IGS Linden: hier die HAZ und hier die NP.

Außerdem hat uns ein Dankschreiben der Generalkonsulin, Mrs. Karen Johnson, erreicht. Darin verweist sie auch auf eigene Fotos vom Hannover-Besuch, die Sie hier anschauen können.

(M. Altmann)

Fr, 13.11.2009 Volksbegehren am Freitag, den 13. (November 2009) gestartet
Homepage Das "Volksbegehren für gute Schule" ist gestartet. >> zur Homepage des Volksbegehrens
  >> Mehr zum "Volksbegehren" auf der Homepage des Stadtelternrates Hannover
Video NDR am 13.11.2009 (Video) >> www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=ndraktuell1392
  ZDF am 13.11.2009 (Video) >> www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/897720/Protest-gegen-Turbo-Abi/
PDF >> Unterschriftenliste (pdf , 1.350 kb)
  >> Hinweise für das Sammeln von Unterschriften (pdf, 42 kb)
  >> Anregungen für das Vorgehen beim Volksbegehren (pdf, 52 kb)
  >> Argumente zur Mindestgröße an Gesamtschulen (pdf, 45 kb)
  >> Argumente gegen die Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien (pdf, 37 kb)
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